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Souveräner Sieg sichert Nordmeisterschaft

Die Lions-Abwehr, hier Tim Unger (vorn), war der Garant für den entscheidenden Erfolg gegen die Berlin Rebels. (Foto: Karsten Reißner)

Mit einem 35:7-Erfolg gegen die Berlin Rebels haben sich die New Yorker Lions am Samstag die Meisterschaft in der Bundesliga-Nordgruppe gesichert. Gegen den Tabellenzweiten, der durch die Niederlage auf den vierten Platz zurückfällt, überzeugten die Braunschweiger von Beginn an.

Von Daniel Beutler

Braunschweig. „Wir haben einfach nicht geliefert“, stellte Cheftrainer Kim Kuci enttäuscht fest. Seine Mannschaft hatte zuvor in den 48 effektiven Spielminuten an vielen Stellen die Konzentration vermissen lassen. Die Hausherren dagegen vor 3700 Zuschauern im Eintracht-Stadion im Stile einer Spitzenmannschaft. Abgebrüht und siegessicher dominierte die Abwehr das Geschehen. Der Lions-Angriff hatte auch ohne Runningback David McCants und einem angeschlagenen Casey Therriault als Quarterback regelmäßig das passende Mittel zur Hand.

Im ersten Viertel noch präsentierten der Tabellenerste und -zweite ein Spiel auf Augenhöhe. Die Rebels glichen die frühe Lions-Führung aus, profitierten dabei aber von einem Fehler in der Abwehr. Passverteidiger Durell Givens kam einen Schritt zu spät, lief in einen der Schiedsrichter und Dominik Helmbold war auf und davon. Es blieb der einzige folgenschwere Fehler des neuen alten Nordmeisters. „Es war das erwartet harte Spiel. Man hat einen großen Unterschied zwischen den Rebels aus diesem und dem Vorjahr gemerkt“, lobte Lions-Cheftrainer Troy Tomlin. Kurzfristig hatten die Trainer in Jabari Johnson eine weitere Alternative auf der Ballträger-Position. Die Wechsel mit Chris Smith machten sich bezahlt.

Mann des Abend war aber Therriault bei seiner Heimpremiere in dieser Saison. Der Spielmacher führte die Lions souverän über das Feld. Ganze 22 seiner 30 Passversuche kamen ans Ziel: Für Fünf Touchdowns und über 200 Yards Raumgewinn zeichnete der US-Amerikaner verantwortlich. Die 21:7-Halbzeitführung war absolut verdient.

Auch nach der Pause bestimmten die Braunschweiger das Spiel. Die Rebels kamen nie richtig in Tritt. Zum Vergleich: Ihr Spielmacher Terell Robinson brachte nur acht von 22 Pässen an den Mann. Der Laufangriff um den bisher erfolgreichsten Runningback der Liga blieb wirkungslos. Die starke Lions-Abwehr hielt Larry McCoy unter 50 Yards Raumgewinn. Der Schlüssel zum Erfolg, den Therriault dann nur noch umzudrehen brauchte.

Im Viertelfinale in zwei Wochen treffen die Lions jetzt im Eintracht-Stadion auf den Vierten der Südgruppe, die Allgäu Comets. Die Rebels hingegen empfangen im ersten Play-off-Spiel ihr Historie den Sieger der Südstaffel, die Schwäbisch Hall Unicorns.
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