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„Solide Basis“ für den Bundesliga-Football

1. FFC hat die Lizenz beantragt – Liga wächst schon zur Saison 2011.

Von Daniel Beutler, 27.10.2010.

Braunschweig. Es geht weiter mit Bundesliga-Football in Braunschweig und das auch unter dem Namen „Lions“. Wohl nur nicht als „Braunschweig Lions“.
Am vorvergangenen Freitag reichte der 1. FFC, als Stammverein des deutschen Rekordmeisters, die Lizenzunterlagen für die Bundesliga beim American Football Verband Deutschland ein. Von der Erteilung der Lizenz geht der 2. Vorsitzende des 1. FFC, Matthias Goebel, „fest aus“. Wirklich unklar ist in diesem Zusammenhang derzeit nur der Name, mit dem die Mannschaft ab April 2011 in die Saison geht.

Sicher sei laut Goebel jedoch, dass die Mannschaft den Namenszusatz Lions tragen werde. Ob Braunschweig davor steht oder nicht, ist immer noch nicht endgültig entschieden. „Wir haben aber eine Alternative, die meinem Relaunch der Marke verbunden sein wird, wie es im Fußball oder Basketball jedes Jahr mehrmals passiert. Sicher ist aber, dass wir nicht ‚Oker Boys‘ heißen werden“, verspricht Goebel.
Die Rechte für die „Braunschweig Lions“ liegen beim ehemaligen Vermarkter, der Sports Emotions. Weil sich beide Parteien in ihren Verhandlungen über eine gemeinsame Zukunft, in der laut Verbandsauflagen eine längst überfällige Veränderung in der Struktur stattfinden sollte, in deren Zuge der Verein mehr als 50 Prozent an der Betriebsgesellschaft der Bundesliga-Mannschaft halten muss, nicht einigen konnten, gibt es dort noch Baustellen. Die Verhandlungen seien aber nicht abgebrochen, betont Goebel, sondern es wurde bisher keine Einigkeit erzielt.
Parallel zu den Verhandlungen haben die Verantwortlichen beim 1. FFC bereits eine „solide Basis geschaffen“, erklärt Goebel. So wurde schon vor einiger Zeit die FFC-Sportmanagement GmbH als neue Vermarktungsgesellschaft der Bundesliga-Mannschaft gegründet. Mit drei mittelständischen Unternehmern aus Braunschweig als Gesellschaftern, die „kein finanzielles Interesse am Braunschweiger Football haben, sondern ein ideeles“, berichtet der 2. Vorsitzende des 1.FFC.
Der finanzielle Rahmen sei also gesichert. Was das Sportliche betrifft, so berichet Goebel von „positiven Signalen aus der Mannschaft und dem Umfeld.“ Vertraglich ist aber noch nichts festgemacht, weil die Spieler und Trainer bis Ende des Jahres noch bei Sports Emotions unter Vertrag stehen.
Derweil haben sich die Liga-Verantwortlichen darauf geeinigt, die Aufstockung der Football-Bundesliga vorzuziehen, sodass schon 2011 eine Mannschaft mehr in der GFL spielen wird. Als Austragungsort für die nun sieben Heimspiele der Braunschweiger wird weiterhin das Eintracht-Stadion dienen. Und dort sollen wieder Football-Feste gefeiert werden, wie Goebel hofft: „Wir wollen alte und vergessene Traditionen wiederbeleben.“
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