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Skyliners rühren defensiv Beton an

Löwen-Center Kenny Frease (Mitte) bekommt es mit Frankfurts langer Garde zu tun. Foto: Thomas Ammerpohl

Basketball-Bundesliga: Gegen Frankfurt sind die Löwen am Sonntag (15 Uhr) nur Außenseiter.

Von Christoph Matthies, 01.04.2016.

Braunschweig. Nach zwei Heimpleiten in Serie wollen die Löwen-Basketballer am Sonntag (15 Uhr) die „Festung“ VW-Halle zurückerobern. Die Skyliners Frankfurt sind allerdings ein Gegner, der momentan keine Mannschaft der Liga fürchten muss.

Das Wort „Playoffs“ nimmt Löwen-Trainer Raoul Korner derzeit nur noch selten in den Mund, auch wenn seine Mannschaft als Tabellenzehnter weiterhin nur zwei Siege von Rang acht entfernt ist. Klar ist: Nach vier Pleiten aus fünf Partien müssen endlich wieder Siege her, um Würzburg und Gießen vielleicht doch noch hinter sich zu lassen.

Die Skyliners sind für den Beginn der dringend benötigten Siegesserie allerdings einer der denkbar schlechtesten Kontrahenten. Im Hinspiel Ende November gewann das Team von Coach Gordon Herbert mit 70:59 und zeigte dabei das, was es in dieser Saison besonders auszeichnet: Eine starke Physis und unerbittliche Defense. Kein Klub der BBL, nicht einmal die übermächtigen Bamberger, kassiert weniger Punkte pro Partie als die Hessen (68,7).

„Sie haben eine sehr bissige Mannschaft, die um ein deutsches Triumvirat aufgebaut ist“, sagt der Löwen-Trainer über die Skyliners. Das „Triumvirat“, das sind Danilo Barthel, Johannes Voigtmann und Konstantin Klein, eine ganz starke Riege aus jungen deutschen Nationalspielern. Dazu kommen BBL-erfahrene Haudegen wie Quantez Robertson und Ex-Phantom Aaron Doornekamp und mit Topscorer Jordan Theodore (14,5 Punkte, 4,7 Assists) ein „MVP-verdächtiger Point Guard“ (Korner), den viele für den besten Aufbauspieler der Liga halten. Mit Philip Scrubb, der die Frankfurter am Donnerstag mit 20 Punkten ins Halbfinale des „Fiba Europe Cup“ warf, verfügen die insgesamt wurfstarken Gäste über einen bislang 50-prozentigen Dreipunkteschützen.

Die Löwen können vermutlich annähernd vollzählig in die Partie starten. Josh Gasser fehlt weiterhin und Löwen-Topscorer Keaton Grant, dem zuletzt nicht viel gelingen wollte, plagen Migränesymptome und weitere Beschwerden. Dass Grant nicht auflaufen wird, erscheint bei der Schwere der Aufgabe und der Bedeutung der Partie im Hinblick auf die Tabelle unwahrscheinlich.
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