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„Sind nicht im Vorbeigehen zu besiegen“

3. Fußball-Liga: Eintracht will am Sonnabend im Stadion drei Punkte gegen Wacker Burghausen einfahren.

Von Elmar von Cramon, 03.11.2010.

Braunschweig. Besser könnte es für die Drittliga-Fußballer von Eintracht derzeit kaum laufen: Auch aus Babelsberg brachten die „Löwen“ drei Punkte mit, verkürzten den Abstand auf die Tabellenspitze und haben nun Sonnabend vor heimischer Kulisse gegen Wacker Burghausen (Anstoß 14 Uhr) erneut einen Sieg fest im Visier.

Vor der Partie gibt sich Torsten Lieberknecht dennoch betont nüchtern, wohl wissend, dass die Eintracht-Konkurrenten gerade bei vermeintlichen Underdogs verloren und so ärgerliche Punktverluste gegenüber den Blau-Gelben hinnehmen mussten.
Speziell der kommende Gast präsentierte sich vergangenes Wochenende als „Favoritenschreck“ und rang Tabellenführer Kickers Offenbach mit 4:3 nieder. „Wir können uns nicht zurücklehnen“, erklärt der Eintracht-Coach und fordert wie zuletzt volle Konzentration: „Eine optimale Vorbereitung auf das Spiel ist die beste Herangehensweise.“ Dem Gast gesteht der 37-Jährige deshalb auch keineswegs zu, es sich in der Rolle des Herausforderers gemütlich zu machen: „Burghausen hat sich unter Mario Basler stabilisiert und zuletzt gezeigt, dass die Mannschaft nicht im Vorbeigehen zu besiegen ist.“
An „enge Spiele“ erinnert sich der Eintracht-Coach in der Vergangenheit gegen Burghausen, besonders in der Defensive sei die Mannschaft von der Salzach „immer sehr gut organisiert“.
Dies trifft aber auch auf die Hintermannschaft der „Löwen“ zu, die sich meist als schier unüberwindliches Bollwerk präsentierte und bislang nur sieben Gegentreffer hinnehmen musste. Maßgeblichen Anteil daran hatte auch Innenverteidiger Matthias Henn, der aufgrund von Innenbandproblemen jedoch auszufallen droht.
Als Alternative steht unter anderem Benjamin Kessel parat, der bislang zwar erst zweimal zum Einsatz kam, dabei aber ansprechende Auftritte ablieferte. Neben Kessel ist Lieberknecht auch mit der Entwicklung der anderen Neuzugänge zufrieden, auch wenn diese bisher noch nicht soviel Einsatzzeit wie die „Alteingesessenen“ bekamen: „Alle Neuzugänge haben sich ordentlich entwickelt und unter Beweis gestellt, dass wir sie zu Recht verpflichtet haben.“
So könnten sie spielen: Petkovic – Reichel, Dogan, Henn (Kessel), Fuchs – Theuerkauf – Boland, Kruppke, Amrhein (Pfitzner), Bellarabi – Kumbela.
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