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„Sind nicht auf Rosen gebettet“

Fußball: Marc Arnold bei Eintracht heißer Kandidat für die Position des sportlichen Leiters

Von Elmar von Cramon

Braunschweig. Nach dem Erreichen der eingleisigen 3. Fußball-Liga steht bei Eintracht Braunschweig hektische Betriebsamkeit auf dem Programm.

Da die neue Liga schon Ende Juli ihren Spielbetrieb aufnimmt, bleibt den Verantwortlichen nicht viel Zeit, um sich den bevorstehenden Aufgaben zu widmen. Präsident Sebastian Ebel bedankte sich beim Fantreffen im Stadions bei den etwa 250 Fans für die Unterstützung im Spiel gegen Dortmund II, machte aber auch deutlich, dass die Situation für den Verein nach wie vor nicht einfach ist: „Wir sind wirtschaftlich nicht auf Rosen gebettet und müssen in eine Situation kommen, in der wir nicht mehr ausgeben als wir haben.“
Auch Schatzmeister Reiner Cech sprach von einer „nicht einfachen Aufgabe“ und führte den brutalen Existenzkampf der abgelaufenen Saison als Hauptgrund für das aufgelaufene Minus von 1,2 Millionen Euro an: „Vor diesem Hintergrund wurde dem Grundsatz, nicht mehr auszugeben als eingenommen wurde, in nicht hinreichender Weise Rechnung getragen.“ Ebel stellte gleichzeitig klar, dass sich der Verein intensiv um weitere Geldquellen bemühe, man in den Gesprächen mit potenziellen weiteren Großsponsoren aber noch keinen durchschlagenden Erfolg erzielt habe: „Wir befinden uns im Dialog, haben aber bislang keine Anzeichen einer Zusage.“ Der 44-Jährige betonte, dass regionale Geldgeber, die imstande sind die von Eintracht benötigten finanziellen Größenordnung zu bedienen, rar gesät sind und sich ein Sponsor auch stets „einen Gegenwert erhoffe“.
Zudem erläuterte der Präsident die Vorgehensweise bei Abläufen zwischen Präsidium und Sponsoren: „Wir hören uns jede Meinung an und entscheiden dann unabhängig“. Anschließend wurde die Besetzung der Position des sportlichen Leiters erörtert, für die Ex-Eintracht-Profi Marc Arnold, zuletzt in gleicher Position für Regionalligist Hessen Kassel tätig, ein heißer Kandidat ist: „Wir suchen jemanden, der uns entlastet. Wir haben mit mehreren Kandidaten gesprochen und hoffen, zeitnah zu einem Ergebnis zu kommen“, äußerte sich Ebel.
Auch der Stadionausbau wurde diskutiert. Vizepräsident Reiner Ottinger erklärte, dass „die Pläne wieder forciert werden“ und man zukünftig wieder im „Eintracht-Stadion“ antreten wird.
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