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„Sind jetzt unberechenbarer“

3. Fußball-Liga: Fünf verschiedene Torschützen bei Eintrachts 5:0 gegen Bremens U23.

Von Elmar von Cramon, 17.10.2010

Braunschweig. Wohl selten fuhren die Fußball-Fans von Eintracht nach einem Auswärtsauftritt zufriedener nach Braunschweig zurück.

Zum einen, weil die Reise nach Bremen die kürzeste Fahrt zu einem Drittliga-Konkurrenten darstellt, zum anderen, weil ihre Mannschaft einen eindrucksvollen Auftritt abgeliefert hatte. Mit 5:0 (4:0) hatten die Blau-Gelben die U23 von Werder Bremen am Freitagabend überrollt und damit den höchsten Auswärtssieg seit dem 29. August 2004 gelandet. Damals musste sich Preußen Münster mit dem gleichen Ergebnis von Eintracht deklassieren lassen.
Marc Arnold hatte unter der Woche zwar einen leidenschaftlichen Auftritt mit drei Punkten gefordert, einen derart deutlichen Erfolg jedoch nicht unbedingt erwartet: „Die Art und Weise wie der Erfolg zustande gekommen ist, war sensationell. Es freut mich außerdem, dass die Mannschaft widerlegt hat, sich gegen Teams, die unten in der Tabelle stehen, generell schwer zu tun.“
Kapitän Dennis Kruppke hatte den Torreigen eingeleitet, nachdem er mustergültig von Karim Bellarabi bedient worden war. Im Anschluss schossen die Blau-Gelben durch die Tore von Mirko Boland, Dominick Kumbela (Foulelfmeter) und Karim Bellarabi bereits einen deutlichen Vorsprung heraus. In der zweiten Hälfte setzte dann Abwehrspieler Matthias Henn frühzeitig den Schlusspunkt.
Fünf Treffer mit fünf unterschiedlichen Torschützen, auch für Marc Arnold ein Beweis für die Ausgeglichenheit des Eintracht-Teams: „Das ist der kleine Unterschied zur vergangenen Spielzeit, als meist Dennis Kruppke als Torschütze in Erscheinung trat. Jeder hat sich weiterentwickelt, wir sind insgesamt unberechenbarer geworden.“ Durch den Kantersieg haben sich die Blau-Gelben auch in puncto Torverhältnis deutlich verbessert: Neben Hansa Rostock verfügt Eintracht mit 27 Treffern über den besten Angriff, hat mit nur sieben Gegentoren aber auch gleichzeitig die beste Defensivbilanz.
Die gute Stimmung, für die rund 2000 mitgereiste Braunschweiger Fans in Bremen gesorgt hatten, rundete für Arnold den gelungenen Flutlichtauftritt ab: „Sie waren eine große Unterstützung und haben für eine sensationelle Atmosphäre gesorgt.“
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