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Siegtreffer durch Torsten Oehrl

Erleichterung: Eintrachts Torsten Oehrl freut sich mit Töchterchen Mia über den Sieg. Foto: Hübner
 

1. Fußball-Bundesliga: Hart erkämpfter Erfolg von Eintracht gegen Hoffenheim.

Von Elmar von Cramon. 21.12.2013. Braunschweig. Die Erstliga-Fußballer von Eintracht Braunschweig verabschiedeten sich gestern vor 21 600 Zuschauern mit einem tollen Auftritt in die Winterpause. Mit einer bärenstarken Leistung besiegten die Blau-Gelben den Tabellenzwölften TSG Hoffenheim mit 1:0 (1:0) und verbesserten sich zum Jahresabschluss auf elf Punkte. Da jedoch der 1. FC Nürnberg beim 0:0 gegen Schalke 04 ebenfalls einen Zähler holte, müssen die Braunschweiger wegen der schlechteren Tordifferenz als Schlusslicht der Tabelle überwintern.

Trotz der zahlreichen verletzungsbedingten Ausfälle überzeugten die Löwen gegen den spielstarken Gegner sowohl in fußballerischer als auch in kämpferischer Hinsicht und kamen durch einen Foulelfmeter von Torsten Oehrl in der 28. Minute verdient zum Siegtreffer.
Schon nach wenigen Minuten setzten sich die Blau-Gelben in der Hoffenheimer Hälfte fest und erarbeiteten sich einige Chancen.
Orhan Ademi leitete den Ball auf den durchgestarteten Omar Elabdellaoui weiter, dessen Heber sich aber über das Tor senkte (13.). Dann wurde es hektisch: Ademi hatte die nächste Einschussgelegenheit, bevor der Ball zum ersten Mal im TSG-Tor lag: Elabdellaoui hatte geflankt, Torsten Oehrl die Kopfballvorlage von Ademi versenkt. Trotzdem zählte der Treffer nicht. Eine Fehlentscheidung, da ein Hoffenheimer nahe der Eckfahne die vermeintliche Abseitsposition von Mirko Boland aufgehoben hatte. Die Blau-Gelben machten aber weiter mächtig Dampf: Ademi marschierte nach schöner Vorlage von Elabdellaoui allein auf TSG-Keeper Jens Grahl zu, der jedoch mit einer Glanzparade die Führung verhinderte (15.)
Dann kam Ermin Bicakcic im TSG-Strafraum zu Fall: Entschlossen legte sich Oehrl den Ball zurecht und verwandelte sicher zur Eintracht-Führung. Die Brandherde im TSG-Strafraum loderten danach noch weiter: Eine gefährliche Hereingabe von Boland klärte Jannik Vestergaard nur mit größter Mühe im Fünfmeterraum (31.). Anschließend kam durch diverse Foulspiele Hektik auf, die Schiedsrichter Guido Winkmann nur unzureichend aus der Partie zu halten vermochte. Spielerisch passierte bis zur Pause wenig.
Der zweite Durchgang begann erneut mit glasklaren Eintracht-Chancen: Ademi lief allein auf den TSG-Kasten zu und scheiterte erneut an Grahl, der direkt im Anschluss noch zweimal glänzend gegen Marc Pfitzner parierte. Ademi zog erneut ab, der Ball flog jedoch knapp am linken Pfosten vorbei (52.). Ein Freistoß durch Salihovic stellte Davari auf der Gegenseite nicht ernsthaft auf die Probe (54.), auch Sven Schipplock zielte aus der Distanz vorbei (56.). Einen Kopfball von TSG-Hüne Vestergaard entschärfte anschließend der deutlich kleinere Boland auf der Linie (61).
Eintracht meldete sich erst in der Schlussviertelstunde zurück: Norman Theuerkauf verfehlte das Hoffenheimer Tor nach schöner Vorlage von Domi Kumbela nur knapp (78.). Zum Pechvogel wurde dann Timo Perthel: Nach gerade erst verbüßter Gelb-Rot-Sperre handelte sich der Linksverteidiger erneut einen Platzverweis ein, nachdem er mit einem Foul einen gefährlichen Hoffenheimer Konter unterbunden hatte (82.). Der TSG bot sich nochmals die Möglichkeit zum Ausgleich: Kai Herdling legte im Strafraum auf Anthony Modeste ab, der von Ermin Bicakcic bedrängt aus kurzer Distanz über das Tor schoss (87.). Auch die Kopfbälle von Salihovic und Vestergaard verfehlten kurz vor Abpfiff ihr Ziel.
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