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„Sieg taktisch gut herausgespielt“

War nicht zu stoppen: Eintrachts Ken Reichel im Duell mit Sebastian Griesbeck (Heidenheim). SH

Nach erfolgreichem Heimauftakt im DFB-Pokal gegen Kiel – Decarli kehrt aus der U23 zurück.

Von Elmar von Cramon, 08.08.2017.

Braunschweig. Nach dem erfolgreichen Heimauftakt gegen den 1. FC Heidenheim steht bei Eintracht in dieser Woche der DFB-Pokal im Fokus: Am Freitag um 20.45 Uhr treten die Blau-Gelben bei Zweitligaaufsteiger Holstein Kiel an, der in der neuen Spielzeit bislang noch keinen Sieg einfahren konnte. Nach dem Erstrundenaus gegen die Würzburger Kickers im Vorjahr wollen die Löwen diesmal an die erfolgreicheren Pokalrunden 2014 und 2015 anknüpfen, als erst im Achtelfinale gegen die Bundesligaklubs Bayern München und VfB Stuttgart Endstation war.

Mit vier Zählern aus zwei Spielen konnte die Mannschaft von Torsten Lieberknecht einen erfolgreichen Saisonauftakt feiern und ist in der Spitzengruppe dabei. „Wir haben den Sieg taktisch gut herausgespielt und wenig Torchancen für den Gegner zugelassen“, zeigte sich Marc Arnold mit dem 2:0-Erfolg gegen Heidenheim zufrieden, der die Blau-Gelben auf den vierten Tabellenplatz katapultierte. Nicht nur die Punktausbeute, sondern auch die Spielweise ist für den sportlichen Leiter der Löwen Anlass zum Optimismus: „Wie wir die Punkte geholt haben, ist uns ebenfalls wichtig. In Düsseldorf haben wir spielerisch überzeugt, gegen Heidenheim eher taktisch.“ Von einem gelungenen Saisonstart zu sprechen findet der 46-Jährigen jedoch „deutlich zu früh“.
Zumindest dazu beitragen, diesem ein großes Stück näherzukommen, würde ein Erfolg im DFB-Pokal bei Holstein Kiel. Die Gastgeber haben auch ohne Sieg in der neuen Spielklasse bislang keineswegs enttäuscht. „Gegen Sandhausen hat Kiel ein 0:2 aufgeholt und war beim 3:4 in Berlin an einem spektakulären Spiel beteiligt, das wird eine ganz schwere Aufgabe für uns“, weiß Arnold, auf den mit Eintracht eine ähnliche Konstellation wie im Vorjahr wartet, als man beim Zweitligaaufsteiger aus Würzburg mit 0:1 in der Verlängerung unterlag. Im Gegensatz zu den Franken, die nach einem Jahr sofort wieder abgestiegen sind, sieht er die „Störche“ deutlich besser aufgestellt: „Dort wurde seit einigen Jahren daran gearbeitet, den Sprung in die 2. Liga zu schaffen.“
In personeller Hinsicht können die Löwen die Reise an die Förde weitestgehend entspannt antreten. Quirin Moll, der gegen Heidenheim gesperrt fehlte, kehrt ebenso zurück wie Saulo Decarli, der nach seiner Versetzung in die U23 wieder in den Kreis der ersten Mannschaft zurückgekehrt ist. Zuvor hatte sich der Schweizer beim 1:4 der U23 in Havelse 90 Minuten Spielpraxis geholt und könnte gegen Kiel theoretisch in die Startelf rutschen.
„Die Abwehrreihe hat sich in den zwei Spielen gut präsentiert, außerdem hat Saulo wegen seiner Verletzung in der Vorbereitung etwas Aufholbedarf“, macht Arnold deutlich, dass es für den 24-Jährigen bei aller Qualität keinen „Freifahrtschein“ geben wird. Ersetzen müssen die Braunschweiger in jedem Fall Patrick Schönfeld (Infekt) und Domi Kumbela (Muskelfaserriss).
So könnten sie spielen: Fejzic - Breitkreuz, Valsvik (Decarli), Baffo (Becker) - Reichel, Boland, Moll (Samson), Hochscheidt (Sauer) - Khelifi (Hernandez), Zuck - Nyman (Abdullahi).
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