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Sicherheitskonzept: „Fantrennung steht über allem“

VfL-Sprecherin Barbara Ertel-Leicht, Thomas Frank, Veranstaltungsleiter Volkswagen Arena, Geschäftsführer Tim Schumacher, Polizeirat Oliver Meyer und Werner Borcherding, Stadtrat der Stadt Wolfsburg, bei der Präsentation des Sicherheitskonzepts. Foto: Fabien Tronnier

VfL Wolfsburg, Stadt Wolfsburg und Polizei kündigen im Vorfeld klare Maßnahmen an.

23.05.2017.

Wolfsburg. Während des Relegationsspiels zwischen dem VfL Wolfsburg und Eintracht Braunschweig sitzen die Fans in und um die Volkswagen-Arena auf dem Trockenen - zumindest was Alkohol angeht.

Wegen der besonderen Brisanz des Spiels und der Terminlage gilt ein Alkoholverbot auf dem gesamten Bereich. Wie an Himmelfahrt zudem üblich, ist im kompletten Allerpark Alkohol verboten.

Das gaben, laut News38, Verein, Stadt und Polizei auf einer Pressekonferenz am gestrigen Dienstag (23. Mai) bekannt. VfL-Geschäftsführer Tim Schumacher will gewährleisten, „dass es eine sichere Veranstaltung wird. Niemand muss Angst haben hierherzukommen und seine Familie mitzubringen. Für Sicherheit wird in Zusammenarbeit mit der Stadt und der Polizei gesorgt.“

Zeitpunkt ungünstig

Polizeirat Oliver Meyer räumte im Vorfeld ein, dass der Kontext ungünstig sei. Neben der Relegation kommt auf die Polizei zusätzliche Arbeit wegen Himmelfahrt und Schützenfest zu. Dennoch wollen die Einsatzkräfte einen „friedlichen Raum für Fans schaffen.“ Das bedeute auf der anderen Seite aber auch hartes Vorgehen gegen Randalierer. „Wir werden denen, die Gewalt suchen und dazu den Sport missbrauchen, Einhalt gebieten.“
Um ein Zusammentreffen der Fanlager beider Mannschaften und damit eventuelle Ausschreitungen zu vermeiden, „steht Fantrennung über allem“, sagte Thomas Franke, Veranstaltungsmanager in der VW-Arena. Dazu wird der „Kaufhof“, beliebter Treffpunkt der Wolfsburger Fanszene, für Braunschweiger Fans gesperrt, ergänzt die Polizei. Ansonsten gibt es keine Betretungsverbote für Eintracht-Fans in Wolfsburg. Die Polizei weist aber daraufhin, kurzfristig Verbote auszusprechen, wenn es die Situation erfordert.
Polizeirat Meyer verweist für aktuelle Informationen am Spieltag auf den Twitter-Account der Polizei Wolfsburg, auf dem sich Fans über die Lage informieren können.
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