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Sicherheit in der 2. Fußball-Bundesliga

Marc Arnold sieht Eintracht auf gutem Weg.

Braunschweig (evc). 26.06.2011

Bei der Veröffentlichung des Rahmenspielplans der 2. Fußball-Bundesliga brandete auch das Thema Sicherheit rund um die Austragung der Spiele auf.

Hintergrund ist die Tatsache, dass mit Eintracht Frankfurt, dem FC St. Pauli und Dynamo Dresden Vereine am Spielbetrieb teilnehmen, die in der abgelaufenen Saison durch Undiszipliniertheiten und Ausschreitungen von Stadionbesuchern erhebliche Probleme bekamen: „Es wäre falsch, die Augen davor zu verschließen, dass sich eine gewisse Problematik auf die 2. Liga konzentriert“, findet Marc Arnold. Der sportliche Leiter Eintrachts sieht seinen Klub auf einem guten Weg: „Die Arbeit unseres Fanbeauftragten Jan Marek und des Fanprojekts hat für Vernunft und Selbstdisziplin gesorgt, sodass es nahezu keine Probleme mehr gegeben hat.“ Für Eintracht wurden in der abgelaufenen Spielzeit nur nach der Partie gegen Babelsberg 2000 Euro Strafe fällig, nachdem bengalisches Feuer abgebrannt wurde.
Bei St. Pauli wurde das Spiel gegen Schalke 04 nach einem Becherwurf auf den Schiedsrichter-assistenten abgebrochen, der Verein mit einer Platzsperre für eine Partie sowie einem Teilausschluss der Fans belegt. Auch Frankfurt wurde wegen der massiven Ausschreitungen bei der Partie in Köln bestraft. Die Hessen dürfen gegen St. Pauli nur 19 000 Zuschauer ins Stadion lassen, verlieren damit etwa eine halbe Million Euro an Einnahmen. In Dresden wurde der Anhang fünf Mal auffällig, mehr als 50 000 Euro mussten die Sachsen deshalb an Strafgeldern entrichten. „Feuerwerkskörper und Gewalt gehören nicht in die Stadien“, sagt Arnold. „Jedem muss klar sein, dass großer Schaden entsteht und solche Vorkommnisse auf den eigenen Verein und den Fußball insgesamt zurückfallen.“
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