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Schwerstarbeit bei den Blue Devils

Braunschweigs Footballer fahren zum Auftakt der Spielzeit zum alten Erzrivalen aus Hamburg.

Von Daniel Beutler, 09.05.2012

Braunschweig. Gegen den Erzrivalen von einst, die Hamburg Blue Devils, starten die New Yorker Lions am Sonnabend
(Kick-off 18 Uhr) in die Bundesliga. Der Aufsteiger hat seine Krise überwunden und wird den Braunschweigern einen Kampf bieten wie zu besten Zeiten.

Mit nur einer Niederlage in zehn Spielen haben die Hanseaten den Sprung aus der 2. Liga zurück ins Football-Oberhaus geschafft. Das Fundament dafür war eine starke Abwehr. Nur 80 Punkte haben die Devils zugelassen. Der Nächstbeste, die Berlin Rebels, hatten doppelt so viele Gegenpunkte kassiert. Das wird eine harte Bewährungsprobe für den Braunschweiger Angriff, der jetzt zeigen muss, dass er in der Lage ist, konstant zu punkten.
Eine wichtige Rolle kommt dabei der Offense Line zu, die für den Runningback die Laufwege freiblockt und den Quarterback beim Passen beschützt. Beides funktionierte nur mäßig im Europapokalspiel gegen die Triangle Razorbacks vor zwei Wochen. „Da hatten wir drei Ausfälle, und zwei der vier Spieler, die dann auf dem Feld standen, hatten Trainingsrückstand. Das werden wir nicht noch mal so erleben“, verspricht Cheftrainer Phil Hickey. Seine Mannschaft sei auf ein passlastiges Spiel ausgerichtet, allein deshalb schon muss die Offense Line funktionieren. Das Laufspiel derweil will Hickey nicht vernachlässigen, habe er doch zwei starke Ballträger in den Reihen. „Sowohl Jabari Johnson als auch Sven Rosemann haben das Zeug für einen guten Runningback. Dabei hat jeder seine Stärken, aber eines ist sicher: Ein Yard Raumgewinn muss immer drin sein“, sagt Hickey.
Die Abwehr der Braunschweiger muss sich ebenfalls auf Schwerstarbeit zum Saisonstart einstellen, ist sich Defense-Coordinator Dave Easley sicher. „Hamburg hat zwei sehr starke Quarterbacks und ein gut funktionierendes Laufspiel“, berichtet der Kanadier. US-Spielmacher Paul Roberts und der Deutsche Dennis Kuczyniski führten schon im Vorjahr den Angriff der Devils erfolgreich und ergänzen sich. Mit Runningback Tory Cooper haben sie zudem prominente Verstärkung von den Berlin Adlern erhalten. „Wir müssen in jedem Spielzug voll da sein und dürfen es uns nicht erlauben, einen Tackle zu verpassen“, macht Easley klar. Das gelte für Cooper und auch für die Quarterbacks, die in der Lage seien, selbst den Ball nach vorne zu tragen.
Verzichten müssen die Lions auf den verletzten Passverteidger Philipp Hempelmann, und nicht wie fälschlicher Weise berichtet auf Simon Bohlmann. Der hatte die Lions verlassen.
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