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Schwere Reise in die Geisterkulisse

Jakub „Kuba“ Blaszczykowski kehrt an seine alte Wirkungsstätte zurück. Foto: regios24/ Simka

Der VfL muss in Dortmund antreten – Nach Fanausschreitungen bleibt die Südtribüne leer.

Wolfsburg, 17.02.2017.

Es ist ein schweres Spiel, es ist ein besonderes Spiel, das den Bundesliga-Fußballern des VfL Wolfsburg am Samstag (15.30 Uhr) bevorsteht. Die Grün-Weißen gastieren bei den Dortmunder Borussen, die nach der 0:1-Auswärtspleite im Achtelfinale der Champions League bei Benfica Lissabon und der 1:2-Schlappe in Darmstadt auf Wiedergutmachung brennen – und diese vor ihrem leeren Fanblock betreiben wollen.

Die schwarz-gelbe Wand, wie die Südtribüne im Signal Iduna Park mit ihren 24 500 Plätzen genannt wird, erscheint am Samstag in Mausgrau und wird leer bleiben. Es ist die Folge der Fanausschreitungen beim Spiel zwischen Dortmund und Leipzig – die Borussen haben das entsprechende Urteil des DFB akzeptiert. Keine Frage, von der Seite her wird es eben ein besonderes Spiel für beide Mannschaften.
„Die zweite Halbzeit gegen Hoffenheim war richtig gut. Unser Ziel muss es sein, dass wir von der ersten Minute an so spielen“, stellte Wölfe-Coach Valérien Ismaël im Wochenverlauf noch einmal klar, der weiterhin um den Einsatz von Mittelfeldabräumer Josuha Guilavogui bangen muss. Der Franzose leidet weiter an Wadenproblemen.

Ein besonderes Spiel wird es mit Sicherheit auch für Jakub Blaszczykowski: Der polnische Nationalspieler, seit dieser Saison in Diensten der „Wölfe“, trug von 2008 bis 2015 das BVB-Trikot, ehe er für ein Jahr nach Florenz ausgeliehen und im Sommer 2016 dann nach Wolfsburg verkauft wurde. „Kuba“, wie der Flügelflitzer gerufen wird, wurde mit den Dortmundern zweimal deutscher Meister, gewann mit dem BVB den DFB-Pokal – und kehrt nun erstmals an alte Wirkungsstätte zurück.
Wie beliebt Blaszczykowski noch heute bei den Dortmunder Fans ist, zeigte sich nach dem 5:1-Sieg der Borussen im Hinspiel in Wolfsburg. Die mitgereisten BVB-Anhänger feierten „Kuba“ im Dress der Grün-Weißen frenetisch vor ihrer Fankurve. Zu einer Zeit, als Blaszczykowskis neue Mannschaftskollegen bereits auf dem Weg in die Kabine waren.
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