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Schwarze Serie durchbrechen

Auf dem Weg zum 1:0 beim Pokalsieg gegen Reutlingen: Eintrachts Gerrit Holtmann. Foto: Eibner

2. Fußball-Bundesliga: Eintracht fordert am Sonntag in Freiburg den Tabellenführer heraus.

Von Elmar von Cramon, 30.10.2015.

Braunschweig. Zum Abschluss der englischen Woche reisen Eintrachts Zweitliga-Fußballer nach dem 4:0-Pokalerfolg in Reutlingen schon wieder gen Süden, wo am Sonntag um 13.30 Uhr Tabellenführer SC Freiburg auf die Löwen wartet. Gelingt gegen den Bundesligaabsteiger ein Sieg, winkt der Sprung in die Aufstiegsränge. Außerdem wäre endlich die „schwarze Serie“ gegen die Badener durchbrochen, die keine der letzten 19 Partien gegen Eintracht verloren haben.

„Meine Mannschaft ist so weit wiederhergestellt, es gilt, so frisch wie möglich in die Partie zu gehen“, macht Torsten Lieberknecht deutlich, dass nach der Rückreise vom DFB-Pokalerfolg aufgrund der erneut weiten Anreise nach Freiburg vornehmlich regenerativ gearbeitet wurde.
Den Gegner sieht der Eintracht-Trainer als hohe Hürde und vergleicht die Mannschaft von Christian Streich mit dem deutschen Rekordmeister: „Von ihrer Qualität und der Art, wie sie spielen, ist der Sportclub für mich der FC Bayern der 2. Liga.“ Außerdem warnt er vor dem nachhaltigen Torhunger des Topteams, den im Breisgau der 1. FC Nürnberg (3:6) sowie Greuther Fürth (2:5) zu spüren bekamen: „Freiburg ist Bundesligaabsteiger und hat extrem viel investiert, um den direkten Wiederaufstieg zu schaffen. Sie sind viel weiter, als wir es beim Abstieg waren, und haben schon andere Mannschaften aus dem Stadion rausgeschossen. Wenn sie in einen Lauf kommen, können sie hohe Siege einfahren.“
Trotzdem hofft er darauf, dass seine Mannschaft dem traditionell spielstarken Gegner Paroli bieten kann. Die Klagen seines Trainerkollegen, ob einer Vielzahl von Verletzungen, spielen, selbst wenn sie berechtigter Natur wären, dabei aber keine Rolle. Vielleicht aber die jüngsten Niederlagen in der Liga gegen den FC St. Pauli (0:1) und im DFB-Pokal gegen Augsburg (0:3): „Die Freiburger haben einen unglaublich breiten Kader, aber zuletzt auch zwei Spiele in Folge verloren; das kann auch mal Spuren hinterlassen.“
In jedem Fall soll nicht auch das 20. Aufeinandertreffen in Punkt- oder Pokalspiel ohne Eintracht-Sieg enden: „Auch wenn die Statistik vielleicht ernüchternd aussieht, wollen wir gegen sie ankämpfen.“
Hinter Marcel Correia, der am vergangenen Sonntag gegen Heidenheim mitwirkte, in Reutlingen aber geschont wurde, steht ein Fragezeichen. Definitiv ausfallen wird somit lediglich Knie-Rekonvaleszent Mirko Boland.
Keinen Wunschgegner hat Lieberknecht unterdessen für die am Sonntag um 19.30 Uhr anstehende Auslosung der Achtelfinalbegegnungen des DFB-Pokals, die am 15. und 16. Dezember ausgetragen werden.
Neben den Blau-Gelben sind mit dem FC Bayern, Borussia Dortmund, Hertha BSC, Bayer Leverkusen und Borussia Mönchengladbach fünf der Teams auf den ersten sieben Bundesligatabellenplätzen vertreten: „Zunächst ist für mich am Sonntag der SC Freiburg entscheidend, alles andere wird kommen.“
So könnten sie in Freiburg spielen: Gikiewicz - Correia, Decarli, Baffo - Reichel, Matuschyk, Omladic, Sauer - Holtmann (Hochscheidt), Khelifi (Zuck)- Berggreen.
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