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Schwache Phantoms chancenlos

Basketball-Bundesliga: Braunschweiger verlieren in eigener Halle mit 66:83 (24:38) gegen Bonn.

Von Christoph Matthies, 14.10.2012

Braunschweig. Nach der 78:89-Niederlage am Mittwoch in Hagen mussten sich die Phantoms-Basketballer auch gestern Abend wieder geschlagen geben. 83:66 hieß es am Ende für die überlegenen Bonner.

Was soll man als Basketball-Bundesligist schon machen gegen ein Team, das Jordan und Ewing in seinen Reihen weiß? Zwar handelte es sich bei Jared Jordan und Patrick Ewing Junior nicht um NBA-Legenden, die Phantoms ließen sie und den Rest des Bonner Teams gestern Abend allerdings wie solche aussehen.
Schon nach vier Minuten liefen die Braunschweiger einem zweistelligen Rückstand hinterher, als Bonns treffsicherer Neuzugang Robert Vaden seinen dritten Dreipunktewurf für die Gäste versenkte. Mit Aufbauspieler Dennis Schröder kam Mitte des ersten Viertels neue Energie ins Spiel der Heimmannschaft, gewohnt selbstbewusst attackierte das Braunschweiger Eigengewächs den gegnerischen Korb. Nach 15:16 rund 80 Sekunden vor Viertelende hieß es nur dreieinhalb Minuten später allerdings schon wieder 30:15 für die Bonner, die nicht nur defensiv wacher, sondern offensiv auch deutlich strukturierter agierten als die Phantoms.
Bis zur Halbzeitpause (24:38) sahen die 3123 Zuschauer in der Volkswagenhalle noch viele schlecht herausgespielte Würfe des bis dahin schwachen Heimteams, in dem nur Routinier Immanuel McElroy gefiel.
In den zweiten 20 Minuten wurde es nicht besser, schon bald hatten die Bonner den Vorsprung auf 19 Punkte erhöht. Bereits vor dem Schlussabschnitt war das Spiel beim Stand von 42:61 entschieden. Dass das Zuschauen trotzdem Spaß machte, lag einzig an den magentafarbenen Gästen, die ansehnlichen Basketball spielten. Point Guard Jared Jordan setzte seine Mitspieler gewohnt gut in Szene, der 38-jährige Center-Veteran Chris Ensminger bewies erneut, dass Klasse keine Frage des Alters ist, und Pat Ewing, Sohn des gleichnamigen Superstars, ließ es zweimal in bester NBA-Manier per „reverse jam“ scheppern. Das 66:83-Endergebnis war für die Braunschweiger, die wie ein Abstiegskandidat spielten, noch schmeichelhaft.
Für die Phantoms punkteten: Nana 15, McElroy 14, Schröder 10, Mitchell 9, McFadden 8, Davis 5, Land 2, Schneiders 2, Boateng 1.
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