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„Schmutziger“ 1:0-Sieg gegen Saarbrücken

3. Fußball-Liga: Eintracht setzt Erfolgsserie fort – Mirko Boland trifft.

Von Elmar von Cramon, 12.12.2010.

Braunschweig. Auch im letzten Heimspiel des Kalenderjahres 2010 blieb Eintracht gestern in der Erfolgsspur. Gegen den 1. FC Saarbrücken setzte sich die Lieberknecht-Elf mit 1:0 durch und verteidigte so die Tabellenspitze.

Auf äußerst schwierigem Geläuf begann Eintracht druckvoll und hatte Pech, dass eine schöne Doppelpasskombination von Mirko Boland und Patrick Amrhein von der Saarbrücker Abwehr geblockt wurde (9.). Auch wenige Minuten später stand ein FCS-Akteur im Weg, als Amrhein mit einem 20-Meter-Kracher das gegnerische Tor anvisierte (15.). Die Gäste wagten sich in der Anfangsphase kaum aus der eigenen Hälfte, dementsprechend schaltete sich auch die Braunschweiger Defensive in die Angriffe ein. Folgerichtig probierte es Außenverteidiger Ken Reichel nach einem schönen Sololauf mit einem Distanzschuss, der aber neben dem Tor landete (26.).
Marjan Petkovic musste erstmals nach einer halben Stunde Gefahr für das Eintracht-Tor abwenden, als er einen langen Ball rechtzeitig vor Pisano klärte. Der starke Wind machte beiden Teams zusätzlich zum tiefen Boden das Leben schwer, sodass klare Offensivaktionen Mangelware blieben. Für Saarbrücken setzte Zimmermann einen Freistoß über das Tor (35.), bevor Sieger im Gegenzug eine Bellarabi-Hereingabe aus der Gefahrenzone beförderte (36.). Kurz vor der Pause konnte sich Eintracht einmal mehr über die Flügel behaupten, Kumbela flog im Strafraum jedoch Zentimeter an einer schönen Boland-Flanke vorbei (40.). Der FCS kam vor dem Pausentee ebenfalls nochmals nach vorn, Zimmermanns Schuss wehrte Theuerkauf aber zur Ecke ab (41.).
Die Lieberknecht-Elf begann nach dem Wechsel abermals druckvoll, doch bei zwei Schussversuchen von Kumbela (48./51.) verhinderte die vielbeinige FCS-Abwehr abermals einen Torerfolg. Saarbrücken witterte Morgenluft und begann seinerseits druckvoller zu agieren, Petkovic wehrte zunächst einen gefährlichen Aufsetzer von Zimmermann ab und verhinderte wenige Augenblicke später mit einer Glanzparade gegen Otto die Gästeführung (61.).
Eintracht drückte danach auf die Führung und hätte beinahe gegnerische Hilfe bekommen, als Schutzbach eine Boland-Flanke fast im eigenen Tor unterbrachte (68.). Auch in der Folge hatten die Gäste unsichere Momente, doch Bellarabi traf nach einem missglückten Klärungsversuch nur die Bande hinter dem Tor (74.). In den Schlussminuten versuchten die Blau-Gelben dann nochmals alles und hatten prompt Erfolg: Wenige Minuten vor dem Abpfiff erlöste Boland die Eintracht-Fans, als er eine Flanke von Bellarabi im Fünfmeterraum zum 1:0 ins Netz köpfte.
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