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Schmidt: „Haben wieder in die Spur gefunden“

Laufduell: Divock Origi (VfL) gegen Oscar Wendt (Mönchengladbach). Foto: regios24/Darius Simka

1. Fußball-Bundesliga: Der VfL Wolfsburg besiegt Borussia Mönchengladbach mit 3:0 – Tore von Malli, Didavi und Guilavogui.

Von Jens Neumann, 05.12.2017.
 

Wolfsburg. „Es war ein schönes Spiel und ein schöner Sieg. Für mich ist wichtig, dass wir wieder in die Spur gefunden haben“: Martin Schmidt, dem Cheftrainer des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg, gefiel die Antwort seiner „Wölfe“ auf die vergangene 1:2-Niederlage in Augsburg. Die Grün-Weißen stoppten in der heimischen Volkswagen Arena den Höhenflug von Borussia Mönchengladbach und feierten vor 24 265 Zuschauern einen verdienten 3:0 (2:0)-Erfolg gegen den Tabellenvierten.

Seine Elf wollte da weitermachen, wo sie im letzten Spiel zu Hause gegen Freiburg aufgehört habe, so Schmidt. „Es sollte eine Reaktion kommen – und die hat das Team gezeigt. Wir haben einen Dreier geholt, der sehr wichtig ist für uns. Es ist ein nächster Schritt, der uns hilft, uns ins gesicherte Mittelfeld zu bewegen“, konstatierte der VfL-Chefcoach, dessen Elf sich mit diesem Sieg auf den elften Tabellenplatz vorschob.

Doch der Reihe nach: Bei Temperaturen nur knapp über dem Gefrierpunkt präsentierten sich die „Wölfe“ von Beginn an eiskalt und nutzten gleich die erste Chance zur Führung. Yunus Malli tunnelte Nationalspieler Matthias Ginter frech in Höhe der Mittellinie, schickte Mario Gomez auf die Reise. Dessen flache Hereingabe in den Rücken der Abwehr fand den mitgelaufenen Malli am zweiten Pfosten – das 1:0 für die „Wölfe“ nach nur vier Minuten.
Ein Treffer, der den Gastgebern, bei denen Yannick Gerhardt (für den gesperrten Maximilian Arnold) und Gian-Luca Itter (für den grippekranken Marcel Tisserand) in der Startelf standen, die nötige Sicherheit verlieh, um gegen den Bayern-Bezwinger aus Gladbach zu bestehen. Mehr noch: Die „Wölfe“ zauberten sich förmlich zum zweiten Tor nach 25 Minuten. Yunus Malli bediente Daniel Didavi mit einem Traumpass, und der Mittelfeldakteur lupfte das Leder gefühlvoll über Borussen-Schlussmann Yann Sommer hinweg zum 2:0 in die Maschen.
In der Viertelstunde vor der Pause drängten die Gladbacher dann auf den Anschlusstreffer – und jubelten auch zweimal. Allerdings zu früh, denn die Tore von Thorgan Hazard (37.) und Lars Stindl (39.) wurden jeweils zu Recht wegen Abseits nicht anerkannt. Zudem verfehlte Hazard kurz vor dem Seitenwechsel aus aussichtsreicher Position nur knapp.

Mit Beginn des zweiten Durchgangs ebbte der Gladbacher Schwung indes ab. Die „Wölfe“ kontrollierten das Geschehen weitgehend und präsentierten sich deutlich zielstrebiger als die Gäste. Den Lohn dafür gab es in der 71. Minute, als Josuha Guilavogui mit einem satten Distanzschuss den 3:0-Endstand herstellte.

Damit verdarben die Grün-Weißen ihrem Ex-Trainer Dieter Hecking die Rückkehr an alte Wirkungsstätte gehörig. Seine Gladbacher verpassten durch diese klare Niederlage, die Hecking als „absolut verdient“ bezeichnete, den möglichen Sprung auf Platz 2. „Erst einmal ist ein Glückwunsch an den VfL Wolfsburg angebracht. Leider haben wir die ersten 20 Minuten nicht ins Spiel gefunden. Wolfsburg hat es in der Phase auch wirklich gut gespielt und wir waren im Defensivverhalten zu passiv“, fasste Hecking zusammen.
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