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Schlechtes Rebounding kostet den möglichen Sieg

Basketball-Bundesliga: Phantoms verlieren in Frankfurt mit 91:94.

Von Christoph Matthies, 24.10.2010

Braunschweig. Seit 2002 hatten Braunschweigs Basketballer nicht mehr in Frankfurt gewonnen, doch die Voraussetzungen schienen gestern Abend gegen verletzungsgeplagte Gastgeber günstig. Fehlende Abgeklärtheit in den Schlussminuten und nachlässige Arbeit beim Rebound auf Seiten der Phantoms sorgten jedoch dafür, dass die Skyliners ihre Heimserie mit einem 94:91 (42:43)-Erfolg weiter ausbauen konnten.

Braunschweigs Headcoach Sebastian Machowski überraschte mit einer interessanten Personalie: Statt LaMarr Greer stand erstmals Tony Skinn in der Startformation der Gäste – eine Maßnahme, die sich zunächst auszahlte. Von Beginn an zeigten die Phantoms, dass man die Punkte aus der Bankenmetropole entführen wollte. Nach sechs Minuten hatten sich die Gäste eine 17:9-Führung erspielt. Besonders Brandon Thomas gefiel mit zehn Zählern, bevor er Ende des ersten Viertels mit einer Platzwunde am Kopf das Feld verlassen musste. Die Skyliners kamen jedoch zunehmend besser in die Partie, übernahmen die Kontrolle und konnten nach zwölf absolvierten Minuten mit 29:22 ihre höchste Führung verzeichnen. Vor allem LaMarr Greer und der stark aufspielende Tony Skinn hielten die Phantoms nun im Spiel und verhalfen ihrem Team zu einer knappe 43:42-Halbzeiführung.
Nach der Pause schienen die Braunschweiger den Sack schnell zumachen zu wollen. Brandon Thomas kehrte mit „Turban“ zurück und knüpfte an seine überzeugende Vorstellung des ersten Viertels an. Insgesamt gelangen dem stärksten Phantom 22 Zähler, fünf seiner sechs Dreipunktewürfe fanden ihr Ziel.
Dass es am Ende trotz einer 13-Punkte-Führung im dritten Viertel nicht zum Sieg reichte, war das Ergebnis einer deutlichen Rebound-Überlegenheit (38:24) der Frankfurter. Symptomatisch: Den wichtigen Dreier zum 91:91-Ausgleich 48 Sekunden vor dem Ende erzielte Pascal Roller nach aus Sicht der Phantoms unverzeihlichem Offensivrebound.
Nach dem Spiel legte Braunschweig Protest gegen das Resultat ein, nachdem eine defekte Korbanlage einen Freiwurftreffer der Frankfurter begünstigt hatte.
Für die Phantoms spielten: Thomas (22), Skinn (14), Greer (14), Hamilton (12), Goree (11), Visser (10), Cain (6), Mittmann (2), Obradovic.
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