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Schade: Eintracht verpasst Relegation

3. Fußball-Liga: Lieberknecht-Elf beendet die Spielzeit vor Rekordkulisse nach 1:1 gegen Erfurt auf Rang vier.

Von Elmar von Cramon, 09.05.2010

Braunschweig. Am Ende hat es nicht ganz gereicht: Mit einem 1:1 verabschiedeten sich Eintrachts Drittliga-Fußballer gestern gegen Rot-Weiß Erfurt in die Sommerpause und verpassten damit die Relegation, für die sich der FC Ingolstadt qualifizierte.

Die „Löwen“ beenden die Saison vor Rekordkulisse auf Rang vier und dürfen nach den zuletzt gezeigten Leistungen optimistisch in die kommende Saison gehen.
Eintracht begann druckvoll und hatte nach einer Ecke von Damir Vrancic die erste Chance, doch RWE-Keeper Sponsel rettete bei Marco Calmitas Kopfball mit einer Glanzparade (8.). Eine Minute später gingen die Blau-Gelben dann aber in Führung: Dennis Kruppke verlängerte einen Vrancic-Freistoß zu Dominick Kumbela, der im Fünfmeterraum zum 1:0 vollendete. Doch auch Erfurt war gefährlich. Einen Distanzschuss von Cinaz lenkte Marjan Petkovic zur Ecke (12.). Weitere Angriffsbemühungen Eintrachts blieben danach erfolglos, stattdessen fiel der Ausgleich: Petkovic sprang an einem Eckball vorbei, RWE-Torjäger Kammlott war zur Stelle und staubte zum 1:1 ab.
Aber Eintracht blieb am Drücker, doch Kruppkes Freistoß wurde zur Ecke abgefälscht (24.), während Kumbelas Schuss von halbrechts abermals durch Sponsel pariert wurde (26.). Gefährlich wurde es dann wieder im Eintracht-Strafraum: Kammlott bediente Rockenbach da Silva, doch der Brasilianer verzog freistehend vor Petkovic (32.). Kurz darauf stockte den Eintracht-Fans ein weiteres Mal der Atem: Benjamin Fuchs verschätzte sich, sodass Ken Reichel in höchster Not gegen Kammlott klären musste (34.). Pech hatte Kumbela kurz vor dem Pausenpfiff; sein Kopfball wurde von einem Erfurter auf der Linie geklärt.
Kurz nach Wiederanpfiff verstärkte Torsten Lieberknecht durch die Hereinnahme von Kingsley Onuegbu und Smail Morabit die Offensive. Zunächst taten sich die Blau-Gelben allerdings schwer, lediglich Kruppkes Distanzschuss (65.) und Onuegbus Kopfball (67.) brachten Gefahr für das Erfurter Tor. Kleinere Unkonzentriertheiten und Abspielfehler bei den Hausherren ließen die Erfurter vorübergehend erstarken, entscheidend in Szene setzen konnten sich die Thüringer jedoch ebenfalls nicht. Dann bekam Eintracht wieder Oberwasser, doch Onuegbu schloss nach schönem Solo nicht druckvoll genug ab (75.). Den Unmut der Fans zog sich der nicht immer sicher leitende Schiedsrichter Sippel zu, als er Lieberknecht minutenlang theatralisch ermahnte. Im Anschluss vergab Kammlott die Führung für Erfurt nach einem Konter (80.). Den Torjubel hatten die Eintracht-Fans in der Schlussminute auf den Lippen, doch Henn stand bei seinem Abstauber im Abseits, sodass es beim gerechten Unentschieden blieb.
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