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Saisonstart geglückt: Lions siegen in Valencia

Football: Braunschweig gewinnt im Eurobowl bei den Firebats 47:19

Von Daniel Beutler, 19.04.2009

Braunschweig. Bei strömendem Regen traten die Braunschweig Lions gestern im Eurobowl bei den Valencia Firebats an. Vor ungefähr 150 Zuschauern, drei davon aus Braunschweig, siegten die Löwenstädter in ihrem ersten Punktspiel der Saison mit 47:19 gegen die Spanier.

Mit 36 Spielern reiste Lions-Headcoach Javier Cook auf die iberische Halbinsel. Dort stand zunächst ein Trainingslager an, bevor es gestern zum ersten Punktspiel des Jahres gegen die Valencia Firebats kam.
Früh im ersten Viertel gingen die Gäste aus Deutschland durch Jabari Johnson in Führung. Den Extrapunkt, wie alle an diesem Abend, schoss der Fullback Prince Baffour in Vertretung der nicht mitgereisten Kicker. Mit der 7:0-Führung endete auch der erste Spielabschnitt, ohne dass Valencia gefährlich wurde.
Im zweiten Viertel drehten die Lions etwas auf und schraubten die Punktezahl nach oben. Wide Receiver Ryan Voss gelangen zwei Touchdowns zur 20:0-Führung. „Der zweite Touchdown von Ryan war klasse! Nach langem Pass hat er fünf Verteidiger ausgetanzt. Da haben sogar die Spanier applaudiert“, berichtete Lions-Vereinspräsidentin Ute Schmidt aus Valencia am Telefon.
Zu diesem Zeitpunkt hatten die Braunschweiger das Ergebnis des Eurobowl-Gruppengegners Bolzano Giants eingestellt. Die gewannen im Heimspiel gegen Valencia mit 20:0. Vor der Halbzeit gelang den Spaniern noch das 6:20, doch der amtierende Deutsche Meister kam gut aus der Halbzeitpause.
Ein weiterer Lauf von Johnson brachte im dritten Viertel das 27:6 und gegen Ende des vierten Viertels kam es zum offenen Schlagabtausch. Erst erhöhte erneut Johnson auf 34:6, bevor Valencia zu Punkten kam. Dem 34:13 folgte aber umgehend ein 45-Yards-Lauf von Lions-Runningback Sven Rosemann zum 41:13. Jetzt war wieder Valencia am Zug: 41:19. Wide Receiver Christian Bollmann setzte dann den Schlusspunkt zum 47:19.
Ebenbürtig waren die Spanier nicht und wenn, dann profitierten sie von Fehlern der Lions. „Es gab Abstimmungsprobleme, besonders in der Offensive- und Defense-Line. Da haben einfach zu viele gefehlt. Aber der Sieg war nie in Gefahr“, sagte Schmidt.
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