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Saisonende für Davis

Football: Drei Spieler der Lions verletzt – Krahn in Berlin wieder dabei

Von Daniel Beutler

Braunschweig. Nach ersten ungenauen Diagnosen am Wochenende, haben die Braunschweig Lions nun Gewissheit: Defense End Ryan Davis fällt den Rest der Saison aus, Quarterback Dennis Zimmermann zwei bis drei Wochen und Wide Receiver Oliver Krahn kann am Sonntag in Berlin schon wieder spielen.

Besonders tragisch sind die Umstände der Verletzung des amerikanischen Spielers Davis. Die Nummer 98 der Braunschweig Lions verletzte sich ausgerechnet an seinem Geburtstag und vor den Augen seiner Familie, die im Stadion war. Doch selbst der nun diagnostizierte Kreuz- und Innenbandriss hielt den Verteidiger nicht davon ab, mitsamt imposanter Schiene am Knie, zusammen mit seiner Familie noch am Abend im Sausalitos zu feiern. Oder den Frust zu verdauen. Denn für Davis ist die Saison gelaufen. „Er wird nächste Woche in Braunschweig operiert und wird dann wahrscheinlich auch den Rest der Saison in Braunschweig bleiben und seine Reha hier beginnen. Wir werden ihn in der Situation jetzt nicht alleine lassen“, berichtet Lions-Pressesprecher Rene Stammer von den nächsten Schritten.
Weitaus weniger schlimm als zunächst vermutet traf es den Braunschweiger Quarterback Zimmermann. Der Passverteiler fällt zwar zwei bis drei Wochen aus, doch haben die Lions Glück im Unglück. Bei Zimmermann sind die Bänder in der Schulter des Wurfarmes lediglich überdehnt, sodass mit einer Genesung zum Spiel in Kiel (23. August) gerechnet wird. Bis dahin wird er wahrscheinlich hauptsächlich vom gelernten Wide Receiver Kelvin Love vertreten. Wide Receiver Christian Bollmann wäre die Alternative. Also egal wer aufläuft, es wird ein Passempfänger fehlen. Umso erfreulicher sind daher die Nachrichten von Krahn.
Der Wide Receiver zog sich lediglich eine schwere Hüftprellung zu. „Ich werde in Berlin spielen können“, gibt Krahn Entwarnung.
Den Ausfall von drei Leistungsträgern wird das Team aber schnell kompensieren müssen. Denn nachdem die Kiel Baltic Hurricanes einen 25:23-Heimsieg gegen Hamburg feiern konnten, bleiben sie dem Spitzenreiter aus Braunschweig mit nur einem Punkt Rückstand auf den Fersen. Bei drei verbleibenden Spielen für beide Teams gibt es nur wenig Konstellationen, die nicht auf ein Finale um Platz eins im letzten Spiel deuten. Im direkten Duell treffen dann die Lions in Kiel auf die Baltic Hurricanes.
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