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Rückschlag im Kampf um die Aufstiegsplätze

3. Fußball-Liga: Eintracht verliert mit 1:2 bei Carl Zeiss Jena.

Von Elmar von Cramon, 21.03.2010.

Braunschweig. Im Kampf um die Aufstiegsplätze haben die Drittliga-Fußballer von Eintracht gestern einen empfindlichen Rückschlag erlitten.

Bei Carl Zeiss Jena unterlagen die Blau-Gelben mit 1:2 (1:2) und fielen auf den achten Tabellenrang zurück, da bis auf Kickers Offenbach alle Konkurrenten um die Aufstiegsplätze punkteten.
Eintracht begann gut und hatte bereits nach vier Minuten die erste Torchance, doch Dennis Kruppke setzte sich nach guter Vorarbeit von Dominick Kumbela in Bedrängnis nicht entscheidend durch. Kurz darauf konnten die Braunschweiger dann aber jubeln: Kruppke brachte von rechts einen Freistoß nach innen, wo der als Rechtsverteidiger aufgebotene Fait-Florian Banser per Kopf die Führung erzielte. Danach verteidigten die Löwen den Vorsprung geschickt, sodass sich für die Gastgeber kaum nennenswerte Offensivaktionen ergaben.
Wie aus dem Nichts fiel dann aber der Ausgleich: Schmidt schickte Benyamina, dessen Schussversuch von rechts durch Matthias Henn unhaltbar für Marjan Petkovic ins lange Eck abgefälscht wurde (29.). Jena wurde nun stärker und erspielte sich gute Einschussgelegenheiten. Eine Kombination von Gardawski und Smeekes setzte Hähnge zunächst noch an den Innenpfosten (37.), kurz darauf fiel dann jedoch die Führung: Smeekes setzte sich auf rechts gegen Kingsley Onuegbu durch und flankte auf den zweiten Pfosten, wo Gardawski aus vollem Lauf zum 2:1 traf. Wenige Momente vor dem Ende der ersten Hälfte rettete Petkovic mit einer Glanztat gegen Kühne und verhinderte so das dritte Tor der Gastgeber.
Nach der Halbzeitpause zeigten sich die Braunschweiger zunehmend feldüberlegen, die Thüringer zogen sich jedoch weit zurück und ließen kaum Torchancen zu. Eintracht tat sich schwer gegen das Jenaer Abwehrbollwerk. Die Thüringer kamen ihrerseits zu Kontergelegenheiten, doch Hähnge (65.) und auch Smeekes (Freistoß/70.) brachten das Eintracht-Gehäuse nicht ernsthaft in Gefahr. Nach 81 Minuten hatte der eingewechselte Marco Calamita die erste gefährliche Möglichkeit, sein Schussversuch von der Strafraumgrenze verfehlte das Tor von Carl Zeiss jedoch deutlich. Auch der eingewechselte Damir Vrancic (88.) sowie Ken Reichel (90.) hatten kurz vor Schluss kein Glück. Ihre Fernschüsse landeten über dem Tor von FCC-Keeper Nulle.
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