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Rückkehr? Nicht ausgeschlossen!

Unser Foto zeigt Tim Abromaitis im Hinspiel am 3. Januar gegen die Artland Dragons, als ihm 24 Punkte und 14 Rebounds gelangen. Im Rückspiel am Sonnabend markierte er 13 Zähler. Foto: T.A.

Basketball-Bundesliga: Tim Abromaitis, Leistungsträger der Löwen, im Gespräch mit der nB.

Von Christoph Matthies, 10.03.2015.

Braunschweig. Seit Ende Dezember weisen die Löwen-Basketballer eine 7-3-Bilanz auf, nach dem 78:75-Sieg am Sonnabend in Quakenbrück (Spielbericht auf Unser38) sind, neun Spieltage vor Saisonende, die Playoff-Hoffnungen des Tabellenneunten noch lebendig. Die nB unterhielt sich mit US-Forward Tim Abromaitis (25), dessen starke Leistungen maßgeblichen Anteil am Aufschwung des Bundesligisten haben.

Seit Jahresbeginn haben Sie einen deutlichen Leistungssprung gezeigt. Worauf würden Sie diese Steigerung im Vergleich zum Saisonstart zurückführen?

Ich habe meinen Rhythmus gefunden. Ich glaube, dass sich jeder im Team noch einmal ein bisschen gesteigert hat, und das hilft auch mir. Auch dabei, meine Würfe zu treffen. Und wenn du triffst, macht es das ganze Spiel leichter. Ich persönlich und auch als Team machen wir nicht allzu viel anders als vorher. Aber wir treffen unsere Würfe.

Die Zahlen, die Sie im Januar und Februar aufgelegt haben (19 Punkte, 7,4 Rebounds, 44 Prozent Dreierquote), hat Ihr Coach als „MVP-Werte“ bezeichnet. Das ist auch Balsam für das Selbstvertrauen, oder?

Auch als ich zu Saisonbeginn noch nicht so gut gespielt habe, habe ich immer versucht, optimistisch und selbstbewusst zu bleiben. Meine Mitspieler haben einen tollen Job gemacht, weiter zu mir zu halten und mir zu sagen, dass ich meine Würfe einfach nehmen soll. Das hat mich stark gemacht. Auch die Coaches waren großartig. Hoffen wir, dass es in den kommenden Monaten so gut weitergeht.

Wie hoch sind nach Ihrer Leistungsexplosion die Chancen, dass Sie nächste Saison nach Braunschweig zurückkehren?

Das ist auf jeden Fall im Bereich des Möglichen, aber es ist noch zu früh, um da irgendetwas sicher zu sagen. Aber es gefällt mir hier, und es ist definitiv nicht ausgeschlossen, dass ich bleibe.

Im vergangenen Jahr haben Sie mit Ihrem französischen Klub in der europäischen Königsklasse, der Euroleague, gespielt. Vermissen Sie das internationale Parkett?

Wenn ich wieder in der Euroleague spielen könnte, würde ich sicher nicht nein sagen. Die BBL ist nicht die Euroleague, aber sie ist so gut, wie eine nationale Liga nur sein kann. Einer der Gründe hierherzukommen war, dass ich eine wichtigere Rolle spiele als in einem Euroleague-Team. Zudem haben wir eine tolle Chemie, und ich bin mit meiner Position innerhalb des Teams sehr zufrieden.
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