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Robert Zulj kein Thema – Jonathan Klinsmann schon eher

Will in Deutschland den nächsten Karriereschritt machen: Jonathan Klinsmann. Foto: imago

2. Fußball-Bundesliga: Fürther Offensivmann passt nicht ins Anforderungsprofil von Eintracht Braunschweig – Deniz Dogan weiter in Blau-Gelb.

Von Elmar von Cramon, 20.06.2017.

Braunschweig. Eine Woche vor dem Trainingsstart ist die Kaderplanung beim Fußball-Zweitligisten Eintracht Braunschweig in vollem Gange. Gesucht werden nach wie vor ein Offensiv-Allrounder und ein dritter Torwart. „Es kann sein, dass wir bis zum Trainingsbeginn weitere Neuzugänge vermelden, muss aber nicht“, erklärt Eintrachts sportlicher Leiter Marc Arnold.

Zuletzt war wiederholt der Name Robert Zulj mit den Löwen in Verbindung gebracht worden. Der Österreicher stand bis Ende der vergangenen Saison in Fürth unter Vertrag und kam in 23 Spielen auf sechs Tore und vier Assists. Ein Wechsel zum Hamburger SV oder Mainz 05 realisierte sich für den 1,89-Meter-Mann aber nicht, sodass er noch immer ohne neuen Verein ist. Dieser wird aber nicht Eintracht Braunschweig heißen. „Bei uns ist er kein Thema, weil wir eher einen Spieler mit Allroundqualitäten suchen“, dementiert Arnold ein angebliches Interesse an Zulj, der vornehmlich in der offensiven Zentrale zum Einsatz kommt.
Schon eher ins Anforderungsprofil passt Jonathan Klinsmann. Der Sohn des ehemaligen Bundestrainers ist aktueller U20-Nationalkeeper der USA und würde in der Heimat seines berühmten Vaters gerne den nächsten Karriereschritt machen. „Er ist ein Name, mit dem wir uns beschäftigen, weil er vom Profil her passt und einiges an Potenzial mitbringt“, so Arnold in Bezug auf den 1,92-Meter-Mann, der momentan für das Universitätsteam California Golden Bears in Berkeley nahe San Francisco antritt.
Der 20-Jährige wurde im kalifornischen Newport Beach geboren und besitzt neben der deutschen auch die US-amerikanische Nationalität. In den Nationalteams des US-Nachwuchses kam er bislang 23 Mal zum Einsatz, zweimal davon auch gegen Deutschland. Vor kurzem repräsentierte er sein Heimatland bei der U20-WM in Südkorea, scheiterte mit den USA aber am späteren Endspielteilnehmer Venezuela im Achtelfinale.
Bei den Profis der Blau-Gelben stehen mit Jasmin Fejzic und Marcel Engelhardt ebenso zwei Torhüter unter Vertrag wie im Regionalligateam, in das neben Daniel Reck ab der kommenden Saison auch U19-Keeper Yannick Bangsow aufrücken wird. Eine weitere personelle Weichenstellung wurde dort bereits in der vergangenen Woche vorgenommen. Deniz Dogan unterschrieb für ein weiteres Jahr als spielender Co-Trainer und wird nach dem Erwerb der A-Lizenz auch seine Trainerausbildung bei den Löwen vorantreiben. „Seine Leistungen haben in der abgelaufenen Spielzeit absolut gestimmt“, freut sich Arnold über den Verbleib des 37-Jährigen, der in sein elftes Eintracht-Jahr geht. „Er besitzt die körperlichen Voraussetzungen und hat in gewissen Spielen gezeigt, warum er als Führungsspieler für unsere Nachwuchsakteure wichtig ist“, so der 46-Jährige.
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