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Remis nach zwei Eigentoren

Kein Durchkommen: Eintrachts Jan Hochscheidt gegen Tony Jantschke. Foto: Susanne Hübner

1. Fußball-Bundesliga: Eintracht erreicht gestern ein 1:1 gegen Borussia Mönchengladbach.

Von Elmar von Cramon,02.03.2014.

Braunschweig. Ein Remis der kuriosen Sorte sahen die Zuschauer gestern im Eintracht-Stadion: 1:1 trennten sich Eintracht und Borussia Mönchengladbach in der 1. Fußball-Bundesliga, nachdem beiden Torhütern jeweils ein Eigentor unterlaufen war.

Unter dem Strich immerhin ein Teilerfolg gegen den Champions-League-Anwärter, der dafür sorgt, dass die Löwen weiterhin auf Tuchfühlung zu den Abstiegskonkurrenten bleiben.
Eintracht begann mit viel Schwung und drängte die Borussen von Beginn an in die eigene Hälfte, sodass die erste Chance nicht auf sich warten ließ: Mirko Boland legte quer, und Jan Hochscheidt zog ab, verfehlte das Tor aber knapp (7.). Wenige Minuten später die nächste starke Offensivszene, als Marc Pfitzner mit einem Traumpass Havard Nielsen bediente, dessen Querpass aber im Strafraum ohne Abnehmer blieb (13.).
Auch Hochscheidts zweiter Versuch flog nach einem Freistoß von Karim Bellarabi am Tor vorbei (17.), bevor sich die Gäste aus der blau-gelben Umklammerung lösen konnten und durch Martin Stranzl (20./per Kopf) und Raffael (23./Fernschuss) erstmals gefährlich wurden. Dann passte erneut Pfitzner in die Tiefe, doch Kumbela erwischte den Ball nicht richtig, sodass dieser langsam am Tor vorbeirollte (22.).
Trotz des starken Beginns mussten die Löwen dann eine bittere Pille schlucken: Bei einem Eckball von Raffael wurde Daniel Davari am kurzen Pfosten von Mirko Boland irritiert und fälschte das Leder per Knie ins eigene Netz ab. Eintracht ließ sich durch die unverdiente Gästeführung jedoch nicht beeindrucken und kam im Gegenzug durch Benjamin Kessel zur nächsten Gelegenheit (27.). Dann ging Nielsen nach einem Fehlpass auf die Reise, doch der weit aus seinem Tor geeilte Marc-André ter Stegen bereinigte die Situation und war kurz darauf auch gegen Hochscheidt glänzend auf dem Posten (39.). Die Borussen wurden ihrerseits gefährlich, als ein Raffael-Pass die Eintracht-Abwehr überlistete, Davari aber glänzend gegen Branimir Hrgota parierte (43.).
Auch im zweiten Durchgang begann Eintracht dynamisch und kam nach einer Bellarabi-Chance (50.) auf kuriose Art und Weise zum Ausgleich: Filip Daems passte zurück auf ter Stegen, dem der Ball am Fünfmeterraum über den Fuß sprang und von dort aus ins Tor kullerte. Gladbach antwortete mit einer Doppelchance: Zunächst parierte Davari gegen Hrgota erneut mit einem Klassereflex, dann vergab Kruse den Abpraller (58.). Auch Eintracht verstärkte die Offensivbemühungen, doch Bellarabi (64.) und Hochscheidt (69.) blieben aus der Distanz erfolglos, Kumbela zielte nach schönem Pass von Hochscheidt über das Tor (73.).
Auch in der Schlussphase blieb die Partie spannend: Julian Korb klärte einen Kopfball von Kessel auf der Torlinie (79.), während die Eintracht-Defensive erst gegen Peniel Mlapa (82.) und dann gegen den am kurzen Pfosten einschussbereiten Tony Jantschke (84.) klärte. Kruse jagte den Ball nach einem Konter an den Pfosten (85.), anschließend fand ein Abseitstor von Mlapa (88.) keine Anerkennung.
Auch die Blau-Gelben kamen in der Schlussminute nach einem Gewühl im Strafraum nicht mehr zum Erfolg, sodass die Partie mit einer verdienten Punkteteilung endete.
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