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Remis in Dresden sichert Platz zwei

Quarterback Casey Therriault führte seine Lions zu einem Remis in Dresden. (Foto: Karsten Reißner)

Durch das 38:38 bei den Monarchs sind die New Yorker Lions nicht mehr von Platz zwei zu verdrängen. Jetzt kommt es zum entscheidenden Spiel um die Nordmeisterschaft gegen die Berlin Rebels, die am Samstag zum letzten Spiel der regulären Saison in Braunschweig zu Gast sind.

Von Daniel Beutler

Braunschweig. Quarterback Casey Therriault führte in seinem ersten Spiel für die Lions in der Saison 2016 seine Mannschaft zu einem 38:38-Unentschieden bei den Dresden Monarchs. Das sichert das Minimalziel für die Braunschweiger: Durch die Punkteteilung gewinnen die Lions das direkte Duell mit den Monarchs und haben somit das Heimrecht im Play-off-Viertelfinale sicher. Therriault gab dabei ein starkes Debut, wenn auch merklich noch nicht alles richtig rund lief. Bitter für die Lions: Runningback David McCants verletzte sich bei einem Sprint, musste mit einer Muskelverletzung vom Platz.

Vom Anpfiff an entwickelte sich in Dresden ein munteres Spiel, dass beide Mannschaften mit offenen Visieren bestritten. Furchtlos setzten beide Teams auf volle Offensive und egalisierten sich so verdient. Dabei leisteten sich beide Mannschaften in der Gluthitze des Heinz-Steyer-Stadions einige unnötige Fehler. Bei den Gästen aus der Löwenstadt waren das zunächst ärgerliche Raumstrafen, die Dresden in die Karten spielten. Die Monarchs hingegen ließen Chancen zu punkten ungenutzt. Gleich der Extrapunktversuch misslang, ebenso ein Field-Goal-Versuch ein paar Angriffsserien später. So übernahmen die Gäste zunächst die Führung: In seinem ersten Spielzug als Lions-Spielmacher bediente Therriault seinen Passempfänger Niklas Römer, der über 65 Yards die Führung erzielte. Danach lief es weiterhin gut für den Quarterback und den Lions-Angriff, ganz so einfach wurde es aber nicht mehr.

Die Hausherren steckten aber nicht auf, gingen mit einer 23:21-Führung im Rücken in die Pause. Doch gleich nach Wiederanpfiff übernahmen die Braunschweiger wieder die Führung. McCants vollendete den Drive aus vier Yards mit einem Touchdown-Lauf. So ging es lange hin und her, ehe die Lions nach einem Field-Goal aus 30-Yard von Kicker Tobias Goebel und einem kurzen Touchdown-Lauf von Therriault mit 38:30 in Führung gingen. Aber die Monarchs bewiesen Durchhaltevermögen und Kampfgeist. Ihr Quarterback Brandon Connette führte die Dresdner erneut in die Endzone und krönte sein enorm starkes Spiel durch die geglückte Two-Point-Conversion nach Pass auf Sebastien Sagne. Der Ausgleich. Mit auslaufender Spieluhr hatte der amtierende Deutsche Meister aus der Löwenstadt noch die Chance auf den Sieg, doch Goebel traf aus 47 Yards nicht zwischen die Torstangen.

Gleichzeitig hatten die Berlin Rebels gegen die Düsseldorf Panther wenig Probleme. Beim 34:6-Erfolg gegen das sieglose Schlusslicht konnte der ärgste Lions-Verfolger Kräfte sparen. Am Samstag kommt es im Eintracht-Stadion so ab 18 Uhr zum Endspiel zwischen den Rebels und den Lions um die Nordmeisterschaft und das damit verbundene Heimrecht in Viertel- und Halbfinale.
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