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Reichel: „Ein gewonnener Punkt in Freiburg“

Jubel nach dem dem Ausgleichstor: (v.l.) Die Blau-Gelben Hendrick Zuck, Salim Khelifi, Joseph Baffo, Adam Matuschyk. Foto: Eibner

2. Fußball-Bundesliga: Eintracht gelingt ein 2:2 beim SC – Khelifi und Ofosu-Ayeh bestreiten Länderspiele – Löwen testen gegen Werder.

Von Elmar von Cramon, 03.11.2015.

Braunschweig. Mit dem 2:2 beim SC Freiburg gelang Eintrachts Zweitliga-Fußballern ein dickes Ausrufezeichen: Nach einem 0:2-Pausenrückstand konnten die Löwen dank Mujdzas Eigentor und einem Distanzschuss von Salim Khelifi einen Punkt beim bislang heimstärksten Zweitliga-Team entführen. Nach einem Rückstand hatte im Breisgau bislang kein Gegner mehr Zählbares entführen können. Beim Heimspiel gegen 1860 München am kommenden Sonntag (Anstoß 13.30 Uhr) können sich die Braunschweiger nun weiter an die Aufstiegszone herantasten.

„Ich zolle beiden Mannschaften großen Respekt“, lobte Torsten Lieberknecht sowohl sein Team als auch den Gegner und freute sich über den gewonnenen Zähler: „Dass wir beim Tabellenführer ein 0:2 aufholen, ist natürlich eine unglaubliche Moral und ganz wichtig für eine Mannschaft, die in einer solchen Entwicklung steckt. Für beide Teams war mehr möglich, vom Spielverlauf her ist es aber gerecht.“
Auch Ken Reichel zog nach der Partie ein positives Fazit: „Wenn man zur Halbzeit 0:2 hintenliegt und dann noch 2:2 spielt, ist das auf jeden Fall ein gewonnener Punkt.“ Glücklich war naturgemäß auch Salim Khelifi, der nach seinem Distanzkracher zum 1:0 gegen Heidenheim erneut traf und seinem Team den verdienten Punkt bescherte: „Ich habe viel Vertrauen vom Trainer und von der ganzen Mannschaft bekommen und fühle mich einfach wohl in diesem Team. Ich hoffe, dass ich noch mehr Tore schieße. Vier sind bis jetzt nicht schlecht, ich bin zufrieden.“
Der Schweizer zog mit seinem zweiten Treffer in Serie mit den vereinsintern führenden Torschützen Emil Berggreen, Mirko Boland und Ken Reichel gleich, sodass nun gleich vier Löwen jeweils vier Tore erzielt haben.
Zunächst steht für den Shootingstar der englischen Woche das Löwenduell gegen 1860 München auf dem Programm, doch schon jetzt kann sich Khelifi auf eine „Belohnung“ in Form einer Nominierung zur Schweizer U21-Nationalmannschaft freuen, mit der er am 16. November (Montag) in Brighton zum EM-Qualifikationsspiel gegen die englische Auswahl antritt. Auch Phil Ofosu-Ayeh ist in der Länderspielpause erneut für die ghanaische Nationalelf nominiert, die am 13. November zum WM-Qualifikationsspiel auf den Komoren antritt und die Auswahl des ostafrikanischen Inselstaates vier Tage später zum Rückspiel in Kumasi erwartet.
Ohne Khelifi und Ofosu-Ayeh wird die Lieberknecht-Elf ein Testspiel gegen Werder Bremen bestreiten. Die Begegnung findet am 13. November (Freitag) auf Platz elf des Bremer Weser-Stadions statt (Anpfiff 17.30 Uhr ).
Statistik
Gikiewicz (2,5) - Baffo (3,5), Decarli (3,5), Ofosu-Ayeh (4) - Reichel (3), Matuschyk (3,5), Omladic (2,5), Sauer (3,5), - Zuck (3), Khelifi (2,5) - Ademi (4).
Eingewechselt: 55. Berggreen (3,5) für Ademi; 62. Holtmann (-) für Sauer; 88. Hochscheidt (-) für Khelifi.
Tore: 1:0 (15.) Grifo; 2:0 (38.) Petersen: 2:1 (51.) Mujdza (Eigentor/Vorarbeit Omladic); 2:2 (62.) Khelifi (ohne Vorarbeit).
Zuschauer: 23 100

Chancenverhältnis: 7:5
Eckballverhältnis: 7:4
Gelbe Karten: Ofosu-Ayeh, Sauer, Berggreen.
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