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Pyrotechnik-Debatte

Fußball: Böller aus den Stadien verbannen.

Braunschweig (rk), 05.12.2010.

Kaum ein Thema polarisiert die Fußballfans so sehr, wie das Abbrennen von pyrotechnischen Gegenständen im Stadion. Die deutsche Ultraszene geht an diesem Wochenende nun in die Offensive: Mit der Kampagne „Pyrotechnik legalisieren“ wollen sie sich für ein kontrolliertes Einsetzen dieser optischen Stilmittel werben.

„Ziel ist es, dass wir Böller und Raketen aus den Stadien verbannen und im Gegenzug bengalische Fackeln verantwortungsbewusst einsetzen dürfen“, erklärt Benjamin Riefenberg, Vorsänger der Eintracht-Ultragruppe „Cattiva Brunsviga“. Er möchte, wie auch über 50 andere Gruppen in ganz Deutschland, zu einem konstruktiven Dialog mit den Sicherheitsorganen aufrufen: „Pyrotechnik soll langfristig nicht mehr als eine Art Verbrechermethode, sondern als emotionales Ausdrucksmittel angesehen werden“, wirbt Riefenberg für ein Umdenken.
Beim heutigen Eintracht-Spiel in Heidenheim soll es daher auch Werbespruchbänder geben, die auf die Homepage der Kampagne hinweisen. Einen Teilerfolg haben die Ultras in jedem Fall schon erreicht: Der DFB-Sicherheitsbeauftragte Helmut Spahn erklärte Gesprächsbereitschaft.
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