Anzeige

„Punkte sammeln zum Stabilisieren“

Wollen nach der Niederlage gegen St. Pauli nun in Duisburg punkten: Eintrachts Louis Samson und seine Mitspieler. Foto: Hübner

Eintracht beim MSV Duisburg – Schönfeld nach langer Verletzungspause wieder im Einsatz.

Von Elmar von Cramon, 10.10.2017.

Braunschweig. Zwei deutliche Erfolge gelangen Eintrachts Zweitliga-Fußballern in den Tests während der Länderspielpause. Nun müssen die Löwen wieder in der 2. Liga ran und gastieren am Freitag um 18.30 Uhr beim MSV Duisburg. Nach zwei unglücklichen Niederlagen gegen Jahn Regensburg und den FC St. Pauli soll gegen die zuletzt heimschwachen Gastgeber ein dreifacher Punktgewinn her.

„Es war eine ordentliche Woche, die Jungs haben sich in den Tests gut präsentiert und ihre Spielfreude gezeigt“, war Torsten Lieberknecht mit den Spielen gegen den MTV Gifhorn (7:1) und den FSV Adenbüttel Rethen (21:1) zufrieden. Besonders Suleiman Abdullahi (sieben Treffer in beiden Begegnungen) sammelte Selbstvertrauen, sodass der Eintracht-Coach hofft, dass sich der Nigerianer auch in den Punktspielen treffsicher zeigen wird: „Manni hat seine Torgefahr bereits in den letzten Wochen angedeutet, hatte das Glück des Tüchtigen aber nicht auf seiner Seite.“ Auch Hendrick Zuck (vier Treffer gegen Adenbüttel) meldete sich nach seiner Verletzungspause torhungrig zurück. „In taktischer Hinsicht hat er sehr schnell zurückgefunden“, freut sich Lieberknecht über eine weitere Offensiv-Alternative, die wegen der verletzungsbedingten Ausfälle von Domi Kumbela, Julius Biada und Christoffer Nyman sowie der Sperre von Salim Khelifi gerade recht kommt. Zwar besteht beim Schweden noch Resthoffnung, das Risiko eines zu frühen Comebacks in Duisburg soll aber vermieden werden. Gleiches gilt auch für Patrick Schönfeld, der zu Wochenbeginn beim 2:1-Erfolg der U23 gegen Hildesheim nach langer Verletzungspause erstmals über 90 Minuten mitwirkte.
„Über die gesamte Saison schwankend, gegen Düsseldorf aber definitiv auf Augenhöhe“, sah der 44-Jährige die „Zebras“ zuletzt beim unglücklichen 1:3 gegen den Tabellenführer und will dort Zählbares mitnehmen: „Es ist normal, dass wir Punkte sammeln möchten, um uns zu stabilisieren. Wir haben in den letzten Partien vieles richtig gemacht, dennoch gibt es Gründe, warum wir den Platz zweimal als Verlierer verlassen mussten. Wir besitzen die nötige Qualität, hatten aber Phasen, die uns nicht auf die Gewinnerseite gebracht haben“, weiß Lieberknecht.
Dazu gesellten sich externe Faktoren wie Platzverweise und Verletzungen, aber auch Abschlusspech, wie beim Strafstoß von Onel Hernandez. „Im Training machen meine Jungs die Elfmeter immer rein. Mir ist deshalb wichtig, dass von denen die verschossen haben keiner den Kopf in den Sand steckt, sondern sich beim nächsten Mal wieder den Ball schnappt und anläuft“, macht Lieberknecht klar, dass er keinem seiner Spieler wegen eines vergebenen Strafstoßes einen Vorwurf machen wird.
Die momentane Häufung von Sperren und Verletzungen nimmt der Coach gelassen: „Das sind die Herausforderungen, mit denen wir umgehen müssen. Wichtig ist, dass wir ruhig weiterarbeiten.“ Zumindest Mirko Boland kann nach abgelaufener Gelb-Rot-Sperre gegen seinen Ex-Verein wieder mitwirken, während Max Sauer ebenso wie Khelifi letztmals auf der Tribüne Platz nehmen werden.
So könnten sie spielen: Fejzic - Breitkreuz (Kijewski), Valsvik, Baffo - Reichel, Boland, Samson (Moll), Hochscheidt - Hernandez, Abdullahi, Zuck.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.