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Punkt gibt Rückenwind für kommende Aufgaben

Zufriedene Wolfsburger: Daniel Didavi, Jakub Blaszczykowski, Martin Schmidt. Foto: regios24/Philippe Ruiz

1. Fußball-Bundesliga: Der VfL Wolfsburg spielt 2:2 bei Rekordmeister FC Bayern München – Tore der Wölfe durch Arnold und Didavi.

Wolfsburg, 26.09.2017.

2:2 bei Rekordmeister FC Bayern München: Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg und sein neuer Trainer Martin Schmidt erhalten durch den verdienten Punkt wichtigen Rückenwind für die kommenden Aufgaben in den unteren Regionen der Tabelle.

Erstaunlich: Schmidt verlor keines seiner letzten drei Gastspiele bei den Bayern. Mit Mainz und Wolfsburg gab es zwei Remis’ und einen Sieg. Die Bayern verspielten erstmals seit über sechs Jahren einen Vorsprung von zwei Toren zur Halbzeit. Im Februar 2011 gab es ein 2:3 in Köln.

Die Partie in der Münchner Allianz-Arena nahm zunächst den erwarteten Verlauf. Robert Lewandowski brachte die Bayern mit einem fragwürdigen Foulelfmeter (33.) in Führung. Schiedsrichter Christian Dingert hatte nach einem leichten Zupfer von Marcel Tisserand gegen Lewandowski auf den Punkt gezeigt. Für den Polen war es der 15. erfolgreiche Bundesliga-Elfmeter in Folge. Der wiedergenesene Arjen Robben hatte beim 2:0 Glück mit einem für VfL-Torwart Koen Casteels unhaltbar abgefälschten Schuss (42.).

Nach dem Seitenwechsel starteten die Bayern erst einmal zielstrebiger und hatten durch Robben (47.) gleich die erste Chance zum 3:0. Treffer Nummer drei des Spiels erzielten indes die Wölfe – stark begünstigt von einem schweren Patzer von Bayern-Keeper Sven Ulreich. Maximilian Arnolds Freistoß lenkte Neuer-Vertreter Ulreich zum Wolfsburger Anschlusstreffer ins eigene Netz (56.).

Ganz nebenbei beendete Arnold seine 19 Bundesliga-Spiele dauernde Torflaute. In München war der VfL-Mittelfeldspieler an fünf der acht Wolfsburger Torschüsse beteiligt. Drei gab er selber ab, so viele wie kein anderer VfL-Akteur.

Für ihren couragierten Auftritt belohnten sich die Wolfsburger in der 83. Minute. Daniel Didavis Kopfballtreffer zum 2:2 sorgte für Jubel bei den Grün-Weißen und für Ernüchterung bei den Gastgebern.

Mit der Einwechslung von Kreativkraft Didavi für Ignacio Camacho (74.) hatte Schmidt noch mal ein deutliches Zeichen des Willens gesetzt, etwas Zählbares aus der Allianz-Arena mitzunehmen.

„Wenn man 0:2 zurückliegt und zum Schluss einen Punkt hat, darf man zufrieden nach Hause fahren“, resümierte VfL-Coach Schmidt. „In der Pause habe ich auf eine Doppelspitze umgestellt, den Sechser aufgelöst. Ich habe erwartet, dass Bayern einen zusätzlichen Innenverteidiger reinstellt – und da wollte ich das Gegenteil machen. Dann hatten wir Glück, als Robben eigentlich das 3:0 machen musste. Dazu hatten wir bei unserem Freistoß Glück.“
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