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Präsidium erneut gewählt

Eintrachts Bundesligaprofis verfolgten aufmerksam die Jahreshauptversammlung. Foto: Hübner

Eintracht: Sebastian Ebel und seine Kollegen zwei weitere Jahre im Amt.

Von Elmar von Cramon, 04.12.2013.

Braunschweig. Eintracht-Präsident Sebastian Ebel bleibt dem Verein zwei weitere Jahre erhalten: „Ich bedanke mich ganz herzlich für das Vertrauen“, freute sich der 50-Jährige über das überwältigende Votum der Vereinsmitglieder, die ihn ohne eine einzige Gegenstimme erneut wählten auf der Jahreshauptversammlung. Auch seine Präsidiumskollegen Rainer Ottinger, Rainer Cech, Wolfgang Krake und Andreas Becker erhielten von den Mitgliedern erneut das Vertrauen. Zuvor waren das Präsidium sowie der Aufsichtsrat der Eintracht GmbH & Co. KG aA von der Versammlung entlastet worden.

Nach den Begrüßungsworten von Ebel und diversen Ehrungen waren auf einer sehr harmonischen Versammlung die zahlreichen Fortschritte und positiven Entwicklungen präsentiert worden: Vizepräsident Rainer Ottinger stellte den Vereinsmitgliedern bebildert den Stand der Baumaßnahmen auf dem Stadiongelände vor, wo neben der neuen Haupttribüne auch zahlreiche vereinseigene Gebäude entstanden sind: Neben dem Kubus mit dem Vereinslokal „Wahre Liebe“ wurde auch das Hockeyheim vollendet, das Fanhaus soll in naher Zukunft folgen: „Die Bauten bedeuten für den Verein wirtschaftliche Nachhaltigkeit und Unabhängigkeit und sorgen außerdem für eine Stärkung des Vereinslebens“ hob der Architekt den positiven Nutzen für die Vereinsmitglieder hervor. Auch im Nachwuchsleistungszentrum am Kennelbad geht es mit dem Ausbau der Infrastruktur voran: „Dort herrscht Leben und Atmosphäre, das ist wirklich erste Liga!“ zeigte sich Ottinger mit dem Baufortschritt der „Außenstelle“ zufrieden.
Schatzmeister Rainer Cech präsentierte den Mitgliedern bei der Kapitalgesellschaft ein geringfügiges Minus von 235 000 Euro im abgelaufenen Geschäftsjahr. Die Ausschüttung von Punkt- und Aufstiegsprämien sowie Steuerbelastungen für Vorjahre hatten ein positives Ergebnis wie 2011/2012 (plus 1,76 Millionen Euro) zwar verhindert, für 2013/14 rechnet Cech jedoch wieder mit einem deutlich positiven Jahresergebnis. Zuvor hatte Präsident Ebel klargestellt, „dass wir den Weg der wirtschaftlichen Vernunft weitergehen werden.“ Der Hauptverein schloss dagegen mit einem deutlichen Plus von 637 000 Euro ab, wofür insbesondere die Gewinnausschüttung der Kapitalgesellschaft in Höhe von 900 000 Euro beitrug.
Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht ließ es sich nicht nehmen, sich ebenfalls an die Mitglieder zu wenden: „Wenn man in den großen Stadien unterwegs ist, hat man nie das Gefühl, dass man eine bessere Stimmung bekommt, als hier zu Hause bei der Eintracht, und das macht wahnsinnig stolz“, lobte der 40-Jährige sichtlich gerührt die Atmosphäre im „Hexenkessel“ an der Hamburger Straße. Zudem zeigte sich der ehemalige Eintracht-Profi trotz des momentan schlechten Tabellenplatzes optimistisch, den Klassenerhalt am Ende der Saison zu schaffen: „Ich bin felsenfest davon überzeugt, weil ich eine Entwicklung sehe und spüre.“
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