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„Pirschen uns langsam in Richtung Saisonziel“

2. Fußball-Bundesliga: Eintracht spielt 1:1 in Aue – Tor von Theuerkauf.

Von Elmar von Cramon, 22.02.2012

Braunschweig. Nach dem 1:1 am Montag gegen die Mannschaft von Erzgebirge Aue überwiegt im Lager von Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig die Freude über einen gewonnenen Punkt.

Zwar blieben die Blau-Gelben bereits im fünften Spiel hinterein-ander ohne Sieg, schafften es jedoch abermals, einen Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt auf Distanz zu halten: „Es war die erwartet schwere Partie, ein Montagabendspiel in Aue ist nicht wirklich ein Leckerbissen. Dennoch ist es uns gelungen, viele Situationen mit spielerischen Mitteln zu lösen“, erklärte Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht nach der Partie vor 6200 Zuschauern.
Allerdings kam seine Mannschaft nicht gerade gut aus den Startlöchern: Jan Washausen verlängerte einen Einwurf in den Lauf von Aues Halil Savran, dessen Hereingabe Torhüter Daniel Davari zwar noch abwehren konnte, gegen den Nachschuss von Jan Hochscheidt aber keine Chance besaß (7.).
Eine Standardsituation brachte kurz vor der Pause den Ausgleich für die „Löwen“: Nach einem Foul an Domi Kumbela zirkelte Norman Theuerkauf den anschließenden Freistoß aus 20 Metern unhaltbar ins obere rechte Toreck.
Nach der Halbzeitpause warteten die Blau-Gelben dann mit einer wesentlich besseren Spielanlage auf: „Wir hatten viel mehr Ruhe am Ball, ein besseres Passspiel, das hätte ich mir in der ersten Halbzeit ebenfalls gewünscht“, sagte der 38-Jährige, der aber dazu aufrief, das Ergebnis differenziert zu betrachten: „Die Mannschaft pirscht sich langsam in Richtung Saisonziel. Deshalb können wir mit dem Auswärtspunkt zufrieden sein, wissen aber auch, dass wir noch besser spielen können.“
Lobende Worte fand der Eintracht-Trainer für Daniel Davari, der nach seinem Trainingsunfall mit einigen Glanzparaden den Punkt festhielt: „Daniel machte eine enorm positive persönliche Entwicklung durch. Er weiß jetzt wie es ist, als Nummer eins um seine Position kämpfen zu müssen.“
Auch für Torschütze Norman Theuerkauf gab es ein Sonderlob: „Er hat sich nach seinem Pfostentreffer gegen den Karlsruher SC jetzt endlich selbst belohnt. Darüber hinaus ist er im defensiven Mittelfeld nicht mehr wegzudenken, weil er enorm viele Kopfbälle holt.“
Mit großer Freude blickt Torsten Lieberknecht auf das kommende Wochenende, wenn Eintracht am Sonntag beim FC St. Pauli zum Nordderby aufläuft: „Das ist ein enorm attraktives Spiel. Gegen einen der Topfavoriten der Liga anzutreten lädt geradezu dazu ein, über seine Leistungsgrenze hinauszugehen“, erwartet der Ex-Profi eine durchaus attraktive Begegnung und wünscht sich, „dass wir unsere Fans zufrieden auf den Heimweg schicken.“
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