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„Pilotprojekt gelungen“

Jugendliche aus Afrika nach Aufenthalt in Braunschweig wieder daheim.

Von Robin Koppelmann, 24.02.2010.

Braunschweig. Fast ein halbes Jahr waren fünf jugendliche Fußballer aus Burkina Faso zu Gast in der Löwenstadt. Nach der Beendigung ihres Besuches zogen die Verantwortlichen nun ein erstes Fazit.

„Es gilt jetzt, das Projekt ehrlich zu reflektieren, um die freundschaftlichen Bande zwischen Ouagadougou und Braunschweig weiter verstärken zu können“, appellierte Mitinitiator Hännes Jäcker bereits zu Beginn der Verabschiedungsfeier im „Gastwerk“.
Er hatte zusammen mit dem deutschen Botschafter in Burkina Faso, Dr. Ulrich Hochschild, den Anstoß für den Besuch der fünf Fußballer gegeben. Als Beste des von ihnen besuchten Fußballinternates in Afrika erhielten die Jugendlichen eine Einladung nach Braunschweig. Hier standen für sie Deutschunterricht in der Oskar-Kämmer-Schule, Training mit den Jugendmannschaften Eintrachts und das eigenständige Leben in einer Wohnung nach europäischen Standard auf dem Programm. Die Kosten von knapp 30 000 Euro übernahmen zumeist private Sponsoren.
Das erste Fazit der Organisatoren fällt nun positiv aus: „Der ungewöhnlich harte Winter stellte natürlich eine besondere Herausforderung dar“, meint Astrid Hunke-Eggeling, die sich um das Programm der Jugendlichen kümmerte. Trotz Eis und Schnee gelang es reibungslos, spontan übernahm der BSC Acosta beispielsweise die Mitorganisation von Hallenturnieren. So blieben auch in fußballerischer Hinsicht positive Eindrücke zurück: Eintracht-Manager Marc Arnold nannte das Projekt „einen großen Erfolg, der durch Eintracht auch zukünftig begleitet werden soll.“ Nur folgerichtig gab es zum Abschied auch blau-gelbe Trikots.
Nach der Rückkehr wartet zumindest auf einen der Jugendlichen eine Audienz beim Staatspräsident Burkina Fasos. Ein krönender Abschluss nach einem gelungen Pilotprojekt.
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