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Pikantes Wiedersehen mit Trainer Dieter Hecking

Zweikampf aus dem Hinspiel: Wolfsburgs Paul Seguin zwischen den Gladbachern Oscar Wendt und Lars Stindl. Foto: regios24

1. Fußball-Bundesliga: Der VfL Wolfsburg erwartet am Samstag (15.30 Uhr) in der Volkswagen Arena Borussia Mönchengladbach.

Von Jörg Kleinert, 12.05.2017.

Wolfsburg. Im Kampf um den Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga kommt dem VfL Wolfsburg Borussia Mönchengladbach als nächster Gegner gerade recht: Gegen keinen anderen Verein feierten die „Wölfe“ in ihrer Erstliga-Historie mehr Siege (19). Die Partie wird am Samstag um 15.30 Uhr in der Volkswagen Arena angepfiffen.

Ein pikantes Wiedersehen gibt es mit Gladbachs Coach Dieter Hecking, der den VfL von Dezember 2012 bis Oktober 2016 trainierte und mit den „Wölfen“ 2015 den Pokalsieg und die Vizemeisterschaft feierte. Der Borussia-Trainer hat die Sommervorbereitung und die ersten sieben Spiele mit den Niedersachsen absolviert. Er kennt die Wolfsburger praktisch aus dem Effeff.

Hecking hält sich vor der Partie indes bedeckt. „Ich hoffe auf Verständnis, dass ich mich vor unserem Spiel in Wolfsburg die nächsten Tage nicht zum Gegner äußern werde. Ich tue dies aus Respekt einem tollen Verein gegenüber und auch der Mannschaft, die mal mein Team war“, sagte Hecking im Interview auf der Homepage von Borussia Mönchengladbach.

Und auch „Wölfe“-Coach Andries Jonker, der in 58 Spielen Seite an Seite mit Dieter Hecking auf der VfL-Trainerbank gesessen hat, will sich nur auf das Spiel konzentrieren, nicht auf seinen Gegenüber. „Wir spielen gegen Gladbach, nicht gegen Hecking“, stellte Jonker im Vorfeld klar.

Die sportliche Ausgangslage ist klar: Siegt Mönchengladbach, bleibt die Mannschaft im Rennen um die Europa League. Davon kann der VfL in dieser Saison nur träumen. Verlieren die Wolfsburger gegen das neue Team ihres Ex-Trainers, verschärft sich ihre Situation im Tabellenkeller vor dem letzten Saisonspiel beim mitgefährdeten HSV dramatisch.

Entschärfen würde die Lage ein Sieg. Und den strebt der VfL gegen Borussia Mönchengladbach an. Ein Blick auf die Historie verrät, dass der Klassenerhalt mit 39 Punkten eigentlich in trockenen Tüchern ist. Mit dieser Punktzahl stieg im Zeitalter der Drei-Punkte-Regel noch keine Mannschaft aus der ersten Liga ab.
Für die Wolfsburger spricht, dass ihnen die Borussia offenbar liegt. Der VfL verlor keines der letzten elf Heimspiele gegen Gladbach, gewann zehn davon.

Und: Gegen keinen aktuellen Bundesligisten blieb der VfL öfter ohne Gegentor als gegen die Fohlen (10 Mal). Allerdings: Nur Ingolstadt holte in der laufenden Saison weniger Heimpunkte (16) als Wolfsburg (17). Punkten die „Wölfe“ nicht gegen Gladbach, wäre der Vereinsnegativrekord von nur 17 Heimpunkten aus der Saison 2012/13 eingestellt.
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