Anzeige

Pierre Merkel: „Ich bin selbst überrascht und fassungslos“

2. Fußball-Bundesliga: Später Treffer für Eintracht zum 1:1 beim FSV Frankfurt.

Von Elmar von Cramon, 25.09.2011

Frankfurt. Nach dem 1:1-Unentschieden gegen den FSV Frankfurt war man sich im Lager des Fußball-Zweitligisten Eintracht Braunschweig nicht ganz sicher, wie man mit dem Ergebnis umgehen sollte.

Zwar hatte die Elf von Trainer Torsten Lieberknecht den Gegner an die Wand gespielt, war für ihre mangelnde Chancenverwertung aber zunächst bestraft worden, bevor Pierre Merkel bei seinem ersten Einsatz in letzter Minute wenigstens noch einen Zähler rettete: „Wir hätten das Spiel so gestalten können, hier drei Punkte mitzunehmen. Sieht man aber den Spielverlauf, müssen wir mit dem einen Punkt leben“, resümierte Torsten Lieberknecht nach der Partie, während FSV-Trainer Boysen mit dem Punkt sehr zufrieden war: „Selbst ein Sieg für Braunschweig wäre verdient gewesen.“
Siegeswillen hatte Eintracht von Beginn an gezeigt und wesentlich offensiver als die Gastgeber agiert. Pech für die Braunschweiger, dass Schiedsrichter Hartmann einem Kopfballtreffer durch Matthias Fetsch die Anerkennung versagte (19.). Der neu für Dominik Kumbela ins Team gerückte Angreifer hatte vor dem Wechsel noch zwei weitere Gelegenheiten (32./33.), bevor Daniel Davari beim Schuss von Stark (40.) erstmals eingreifen musste.
Auch in der zweiten Hälfte zeigten die Blau-Gelben sofort den Willen, die Partie zu ihren Gunsten zu entscheiden. Diverse Chancen durch Dennis Kruppke (51.), Benjamin Kessel (51.), abermals Kruppke (53.) sowie ein Kopfball von Matthias Henn (55.) blieben ungenutzt. Kurz darauf reagierte Davari glänzend gegen den wenige Meter vor dem Tor stehenden Benymina (62.).
Anschließend zeigte sich erneut Eintracht überlegen und spielte sich zahlreiche weitere Gelegenheiten heraus. Wie so häufig im Fußball rächte sich das Auslassen bester Gelegenheiten jedoch prompt: Nach Müllers Hereingabe kam Chrisantus im Strafraum frei zum Schuss und vollendete aus acht Metern ins rechte untere Toreck (77.) Eintracht warf anschließend alles nach vorn, konnte sich gegen die nun noch dichter gestaffelte Frankfurter Abwehr weitere Chancen erarbeiten und wurde schließlich doch noch belohnt: Pierre Merkel verlängerte einen Freistoß von Nico Zimmermann unhaltbar für Klandt in die lange Ecke und sicherte den Braunschweigern so zumindest noch den Teilerfolg (88.).
„Der Standard war gut geschlagen, ich treffe den Ball perfekt“, beschrieb der Torschütze die Situation und war überglücklich, ein gelungenes Debüt gefeiert zu haben: „Ich bin selbst überrascht und fassungslos“, freute sich Merkel.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.