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Phantoms wollen wieder in die Playoffs

Am Montag um 17 Uhr beginnt für Braunschweigs Basketballer mit einem Heimspiel gegen Hagen die Bundesliga-Saison.

Von Christoph Matthies, 02.10.2011

Braunschweig. Für die Basketballer der New Yorker Phantoms geht es wieder um Punkte. Zum Liga-Auftakt am Montag (17 Uhr) besucht Phoenix Hagen die Volkswagenhalle.

Nach acht Wochen der Vorbereitung und des harten Trainings, nach etlichen Testspielen, deren Aussagekraft immer von einer Wolke des Relativen und Ungefähren umgeben ist, geht es nun endlich los: Die Phantoms starten in die Saison 2011/2012 der Basketball-Bundesliga. Erster Gegner der Hauptrunde, an deren Ende erneut die Playoff-Teilnahme stehen soll, ist der letztjährige Tabellenelfte aus Hagen.
Wie so viele Klubs der Basketball-Bundesliga starten auch die Phantoms mit vielen neuen Gesichtern in die bis Ende April andauernde reguläre Saison. Leistungsträger wie Regisseur Kevin Hamilton (Bayreuth), Topscorer Brandon Thomas (Cremona) und Veteran Marcus Goree (Thessaloniki) ließ man ziehen, Jason Cain, der bis dahin dienstälteste Phantoms-Basketballer, unterschrieb bei den Eisbären Bremerhaven. Ersetzt wurden die verdienten Recken, mit denen immerhin zweimal in Folge die Meisterrunde erreicht wurde, durch eine talentierte Mischung aus jungen und erfahrenen Profis. „Wir haben eine starke Mannschaft und sind auf allen Positionen gut besetzt“, ist Headcoach Sebastian Machowski nicht bange vor der Bundesliga-Konkurrenz, die nach Ansicht vieler Beobachter noch besser geworden ist.
Geschäftsführer Oliver Braun freut sich vor allem darüber, dass es gelungen ist, die Tiefe des Kaders zu verstärken. „Wir können gut rotieren, ohne dass gleich ein Bruch ins Spiel kommt“, glaubt der ehemalige Nationalcenter, der seit über vier Jahren für die sportlichen Belange der Phantoms zuständig ist, an einen großen Pluspunkt der neuen Mannschaft. Dass man, wenn es in Sachen Verletzungen ganz dicke kommt, dennoch Probleme hat, Ausfälle zu kompensieren, erlebten die Phantoms in den vergangenen Wochen. Ohne die Neuzugänge Branko Jorovic und Rich Melzer, beides Power Forwards, die verletzt pausieren mussten, hatten die Braunschweiger bei Vorbereitungsturnieren in Göttingen und in eigener Halle spielerisch große Probleme. Während Melzer am Montag wie schon gestern in Bamberg wieder aufläuft, wird der am Dienstag operierte Jorovic definitiv noch fehlen. Schon vor Saisonstart scheint sich damit die Entscheidung, erneut und trotz Qualifikation nicht am kraftraubenden europäischen Wettbewerb teilzunehmen, als wohlüberlegt zu erweisen.
Auftaktgegner Phoenix Hagen, der im Sommer ebenfalls einen wahren Aderlass an Leistungsträgern zu verkraften hatte, ist eine erste interessante Standortbestimmung für die Braunschweiger. Sollte es gegen die Westfalen um Urgestein Bernd Kruel, denen viele einen zähen Abstiegskampf vorhersagen, nicht zu einem Heimsieg reichen, könnte den Phantoms ein äußerst schwieriger Oktober bevorstehen. Nach den Hagenern lauern mit Bayern München, Alba Berlin, den Baskets Oldenburg und Meister Bamberg vier ganz harte Brocken auf das Machowski-Team.
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