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Phantoms schaffen Trendwende

Basketball-Bundesliga: Machowski-Team gewinnt mit 82:75 beim Mitteldeutschen BC.

Von Christoph Matthies, 06.12.2009.

Braunschweig. Nach zuletzt drei Niederlagen aus vier Begegnungen konnten die Phantoms in der Basketball-Bundesliga gestern Abend den Abwärtstrend mit einem 82:75 (38:41)-Erfolg in Weißenfels stoppen.

„Es gibt einfach Tage, da trifft man nicht so gut“, brachte Heiko Schaffartzik eine der Wahrheiten des Basketballsports auf den Punkt, als ihn die Kommentatoren des DSF am gestrigen Abend zur Leistung der New Yorker Phantoms befragten. Tatsächlich hatten die Braunschweiger Basketballer zuletzt einige Tage, an denen ihnen das nötige Wurfglück fehlte. Vor allem aus der Distanz wollte der Ball einfach nicht in die Reuse.
Nach der Heimniederlage gegen Bonn hofften die Fans des Machowski-Teams also auch auf das „lockere Händchen“ bei Schaffartzik & Co., und sie sollten nicht enttäuscht werden. Neun von 23 Distanzwürfen (39,1 Prozent) landeten im gegnerischen Korb – ein guter Wert, der nicht unbeträchtlichen Anteil am 82:75-Sieg der Phantoms beim Mitteldeutschen BC hatte.
Dabei begannen die Braunschweiger wenig vielversprechend. Fahrig und scheinbar unkonzentriert wurde der Ball anfangs nach vorne gebracht, was zahlreiche Ballverluste und Offensivfouls zur Folge hatte. Nur selten gelang es den Gästen einfache Punkte herauszuspielen, kluge Anspiele wie der Bodenpass von Heiko Schaffartzik auf Yassin Idbihi kurz vor Ende des ersten Viertels (20:25) hatten Seltenheitswert. Auch im zweiten Viertel wirkten die Phantoms zunächst kopflos und ermöglichten den „Wölfen“ zwischenzeitlich eine Neun-Punkte-Führung. Wiederum war es vor allem dem Center-Hünen Yassin Idbihi zu verdanken, dass seine Mannschaft zur Pause mit nur drei Zählern zurücklag.
Nachdem es den Phantoms nach der Pause gelungen war, die Führung an sich zu reißen (56:51 nach drei Vierteln), schlug im letzten Spielabschnitt die Stunde des Heiko Schaffartzik, der gegen Bonn noch enttäuscht hatte. Mit drei Treffern aus der Distanz erstickte der zielsichere Aufbauspieler jeden Versuch der Mitteldeutschen, das aus der Hand gegebene Spiel noch zu drehen.
Für die Phantoms punkteten: Schaffartzik (18), Idbihi (14), Cain (11), Hicks (10), Hamilton (9), Thomas (9), Fox (8), Cielebak (3).
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