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Phantoms nach Heimniederlage nur Außenseiter im Pokalspiel

Basketball: Braunschweig heute bei Artland Dragons – Wiedersehen mit Flavio Stückemann

Von Sebastian Walther

Braunschweig. Ihre Siegesserie in der Liga ist vorerst gestoppt. Am heutigen Mittwoch spielen die Basketballer in der zweiten Pokal-Runde bei Titelverteidiger Artland Dragons, mit Ex-Phantom Flavio Stückemann im Kader.

Die Rollen sind klar verteilt, wenn die Braunschweiger heute auswärts beim Tabellendritten antreten müssen. Seit vier Heimspielen ist Quakenbrück in der eigenen Halle bereits ohne Niederlage und geht mit dem Anspruch eines Titelverteidigers in den Wettbewerb. Neun US-Amerikaner bilden unter dem vor der Saison neu verpflichteten Thorsten Leibenath das Gerüst der Mannschaft, ergänzt um die ehemaligen Braunschweiger Dirk Mädrich und Flavio Stückemann.
Der vor dieser Spielzeit im Unmut aus der Löwenstadt zu den Dragons gewechselte Stückemann kam bei seinem neuen Arbeitgeber bisher zwar auf einige Minuten Spielzeit, konnte sich in Punkten oder Rebounds allerdings noch nicht wirklich empfehlen.
Sein Co-Trainer Ralf Rehberger verfolgte am Sonntag die Heimniederlage der Phantoms gegen Düsseldorf und insbesondere deren Regisseur: „Franklin kann selber punkten, aber auch für die anderen kreieren“, urteilte Rehberger und attestierte ihm zusammen mit Jonathan Levy und Michael Flowers eine starke Abwehrarbeit beim Aufbau des Gegners. „Wir müssen ihnen die Schnellangriffe wegnehmen und dürfen keine leichten Punkte erlauben“, lautete das Fazit, welches der Dragon aus dem 63:74 (26:42) zog, das Braunschweig nach einem wochenlangen Höhenflug vorerst wieder zurück in das Mittelfeld der Tabelle beförderte.
Fehlende Dynamik und Aggressivität machte Mutapcic nach dem enttäuschenden Spielverlauf als Hauptursache aus: „Insgesamt waren wir viel zu langsam.“ Die Folge war ein schneller und deutlicher Rückstand für seine Phantoms, der bis zur Halbzeit auf 16 Punkte angewachsen war. Das zwischenzeitliche Aufbäumen der Braunschweiger konterten die agilen Düsseldorfer mit einem Acht-Punkte-Lauf und stürzten ihre Gastgeber vor den kommenden schweren Spielen gegen Quakenbrück, Oldenburg und Berlin in Erklärungsnot.
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