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Phantoms mit zwei Gesichtern holen endlich ihren ersten Sieg

Basketball-Bundesliga: 56:49 (32:29) im Niedersachsen-Derby gegen BG 74 Göttingen

Von Sebastian Walther

Braunschweig. Im dritten Versuch ein Erfolg: Die New Yorker Phantoms feierten gestern Abend den ersten Erfolg ihrer Basketball-Saison. 2960 Zuschauer sahen eine temporeiche Partie und einen Arbeitssieg der Phantoms in der VW-Halle.

Mit sprichwörtlich breiter Brust gingen die Phantoms nach zwei Niederlagen in Folge um Wiedergutmachung bemüht in die Partie. Doch die Körpersprache hielt nur wenige Minuten. Nach den ersten vier Punkten von Jonathan Levy (4:0) brachten sie mit unnötigen Fehlern und Ballverlusten die Gäste aus Göttingen in das Spiel.
Fast schon leichtfertig verzichteten die Braunschweiger in der Anfangsphase auf einfache Punkte. Nach einem wieder einmal engagiert vorgetragenen Angriff mit enttäuschendem Abschluss punktete der Gegner im Gegenzug und die Braunschweiger lagen erstmals hinten (10:11), zum Ende des ersten Viertels immer noch (15:17).
Es waren nach weiteren fünf Minuten Spielzeit gar sechs Punkte Rückstand für die Phantoms, ehe diese begannen, die temporeich geführte Partie zu wenden. Neun Punkte in Folge, sechs von Kyle Visser, der sich endlich mehr und mehr Spielanteile erarbeitete, brachten die Göttinger aus dem Konzept und die Hausherren in Schwung. Mit schnellen, zielgerichteten Kombinationen, lautstarker Publikumsunterstützung und dem Quentchen Glück drehten sie das Ergebnis und gingen mit 32:29 in die Pause.
Auch in der zweiten Hälfte präsentierten sich die Phantoms als Mannschaft mit den zwei Gesichtern. Erst zogen sie bis auf 47:36 davon, boten ansehnliche Basketball-Kost, einen stärker werdenden Regisseur William Franklin und eine sichere Abwehrleistung. Dann folgte erneut der Einbruch, und Göttingen, allen voran der von den Braunschweigern nicht zu kontrollierende Jason Miller, kam wieder heran(47:42).
Am Ende der an erzielten Punkten armen Begegnung gingen die Braunschweiger jubelnd als verdienter Sieger vom Platz. „Wir wollten uns nach den zwei Niederlagen zum Saisonstart beweisen, was wir können“, bilanzierte Andrew Drevo nach dem Schlusspfiff.
Für die Phantoms spielten: William Franklin (16 Punkte), Kyle Visser (11), Jonathan Levy (10), Jason Cain (8), Dustin Salisbery (6), Andrew Drevo (5), Nils Mittmann, Jeremy Crouch.
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