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Phantoms mit Volldampf zum mühelosen Heimerfolg

Basketball-Bundesliga:Braunschweig schlägt Ludwigsburg verdient mit 87:73 (46:31).

Von Christoph Matthies, 01.04.2012

Braunschweig. Gegen schwache Ludwigsburger konnten die Phantoms gestern Abend zwei wichtige Punkte im Kampf um die Playoff-Teilnahme einfahren. 87:73 (46:31) hieß es am Ende einer einseitigen Basketballpartie.

Mit Robert Kulawick, Kyle Visser und Igor Milosevic, die beim Pokal-Top-Four noch wegen eines Magen-Darm-Infekts fehlten, gingen die Phantoms in die Partie gegen den Tabellenvorletzten. Nicht im Aufgebot gegen das auswärtsschwächste Team der Liga stand dagegen Dennis Schröder. Der Junioren-Nationalspieler war bereits am Freitag wegen wiederholter disziplinarischer Verfehlungen suspendiert worden. Auch „Big Man“ Rich Melzer fehlte aufgrund einer Rückenverletzung.
Bereits nach 90 Sekunden, bei einem 4:0-Zwischenstand für die Phantoms, nahm Gästecoach Steven Key die erste Auszeit. Der Grund: zu viele Ballverluste, ideenlose Einzelaktionen. Und so ging es auch weiter. Während die Ludwigsburger im Ballvortrag Schwächen zeigten und zudem selbst offene Würfe nicht verwandeln konnten, kam der Fastbreak-Express der Phantoms so richtig in Fahrt. Vor allem Center Kyle Visser, gegen seinen Ex-Klub an diesem Abend offensichtlich besonders motiviert, profitierte vom schnellen Umschalten seiner Mannschaft von Abwehr auf Angriff. Allein im ersten Durchgang, den die Phantoms gegen die völlig konsternierten Gäste mit 28:10 für sich entschieden, gelangen dem leichtfüßig wirkenden 2,11-Meter-Mann neun Zähler.
Die 2932 Zuschauer in der VW-Halle nahmen erfreut zur Kenntnis, dass die Phantoms auch im zweiten Viertel den Fuß nur selten vom Gaspedal nahmen. Wie ein vorgezogener Aprilscherz wirkte dagegen die Verteidigung der Süddeutschen, die sich gegen die spielfreudigen Braunschweiger nicht erstligareif präsentierte.
Auch ein kurzes Aufbäumen der Ludwigsburger nach dem Seitenwechsel brachte die Phantoms, bei denen neben dem bärenstarken Kyle Visser vor allem Michael Umeh auftrumpfte, nicht mehr ernsthaft in Bedrängnis.
„Die Mannschaft hat nach dem etwas verkorksten Pokalwochenende in Bonn die richtige Antwort gegeben“, freute sich Phantoms-Headcoach Sebastian Machowski über die leidenschaftliche Leistung seines Teams, das durch gute Verteidigung zu leichten Punkten kam: „In der Vergangenheit haben wir eher versucht, das Tempo zu kontrollieren. Heute haben wir mehr Dampf gemacht.“
Für die Phantoms punkteten: Visser 18, Umeh 16, Milosevic 16, Jorovic 11, Theis 6, Kulawick 6, Mittmann 5, McElroy 4, Greer 3, Schneiders 2.
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