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Phantoms leisten in Würzburg nur halbherzig Gegenwehr

Aaron Doornekamp drehte am Ende noch mal richtig auf – als es zu spät war. Foto (Archiv): T.A.

Basketball-Bundesliga: Braunschweig verliert deutlich mit 55:75 (21:32) in der Nowitzki-Stadt.

Von Christoph Matthies, 15.03.2014.

Braunschweig. Nach einer ersten Halbzeit zum Vergessen und einer nicht viel besseren zweiten kamen die Phantoms-Basketballer am gestrigen Abend mit 55:75 bei Kellerkind Würzburg unter die Räder.

Wenn man mit 23 Zählern Rückstand in den Schlussabschnitt startet, ist eine BBL-Partie kaum noch zu gewinnen. Das mussten auch die Phantoms gestern erfahren, denen in den ersten drei Vierteln gerade mal 34 Zähler geglückt waren. Wie es hätte laufen müssen, um einen Sieg aus der Nowitzki-Stadt zu entführen, zeigte Aaron Doornekamp erst im Schlussabschnitt. In bester „Dirkules“-Manier traf die kanadische Kämpfernatur noch vier Dreier, erzielte 16 Punkte in den finalen zehn Minuten. Das reichte aber nur noch für ein bisschen Ergebniskosmetik, als die Intensität in der Würzburger Defense schon merklich nachgelassen hatte.

In den ersten drei Vierteln hatten die Würzburger, Tabellensechzehnter der Basketball-Bundesliga, deutlich gemacht, dass sie auf dem Weg zum Klassenerhalt vor heimischem Publikum keine Punkte mehr liegenlassen wollen. Die starke Verteidigung der Franken, die von Trainer Stefan Koch erstklassig auf die Phantoms-Offensive eingestellt schien, kaufte den Braunschweigern früh den Schneid ab. Nur zehn magere Gäste-Pünktchen im ersten und elf im zweiten Viertel sprachen eine deutliche Sprache, ebenso wie ein verwandelter Dreier bei 13 Versuchen – so die Bilanz der Niedersachsen zur Halbzeitpause.

„Wir dürfen nicht auf die Tabelle schauen, sondern müssen gucken, dass wir unsere beste Leistung abrufen“, hatte Phantoms-Headcoach Raoul Korner vor der Partie gefordert. Sein Team, nach vier Pleiten in Folge auf Rang zwölf und weit entfernt von Playoffs oder Abstiegsrängen, schien den Köder des Österreichers gestern allerdings nicht zu schlucken. Eine Mannschaft, die unbedingt gewinnen will, tritt bei einem Abstiegskandidaten anders auf. Selbst ohne Harding Nana, der wegen einer Kapselverletzung im Sprunggelenk gestern erneut zur zuschauen konnte.

Für die Phantoms punkteten: Doornekamp 18, Swann 15, Visser 10, McElroy 7, Florence 2, Zazai 2, Pluskota 1.
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