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Phantoms gewinnen trotz eines schwachen Schlussviertels

Phantoms-Topscorer Isaiah Swann gelangen in Vechta 28 Punkte. Foto (Archiv): Ammerpohl

Basketball-Bundesliga: Braunschweig schlägt Aufsteiger Rasta Vechta mit 85:76 (47:36).

Von Christoph Matthies, 17.11.2013.

Braunschweig. Nach zwei Niederlagen konnten die Phantoms-Basketballer gestern Abend wieder gewinnen: 85:76 (47:36) hieß es am Ende bei Rasta Vechta. Der Aufsteiger wartet dagegen weiterhin auf den ersten Heimsieg.

Die einstigen Braunschweiger Dirk Mädrich und Flavio Stückemann brauchten nicht lange, um gegen ihr Ex-Team auf sich aufmerksam zu machen. Einen Dreier von James Florence zur 3:0-Phantoms-Führung beantwortete Mädrich mit einem Dunk, wenig später besorgte Stückemann die 4:3-Führung für Vechta.
Die 3140 Zuschauer im ausverkauften Rasta-Dome hatten, sofern sie auf einen Sieg des Gastgebers hofften, im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit allerdings nur wenig Grund zur Freude. Nach sechs Minuten begannen sich die Braunschweiger abzusetzen, mit 25:16 führte die Mannschaft von Coach Raoul Korner nach dem ersten Viertel. Einen Sahnetag erwischte die Phantoms-Offensivwaffe Isaiah Swann: Der Guard hatte sieben Minuten vor dem Seitenwechsel schon 15 Punkte auf dem Konto, beim Ertönen der Schlusssirene waren es 28.
Bis auf 18 Zähler (42:24, 16. Minute) wuchs die Führung der Braunschweiger im zweiten Viertel an. Die Vechtaer kämpften zwar um jeden Ball, dominierten sogar den Kampf um den Rebound, wurden von der starken Gästeverteidigung aber auch zu vielen Ballverlusten gezwungen. Vier Minuten vor der Halbzeitpause musste Vechtas starker Playmaker Richard Williams, nach einem unglücklichen Swann-Ellenbogen-Check, mit einer Platzwunde vom Feld. Dennoch konnte das Heimteam den Rückstand bis auf elf verkürzen.
In Halbzeit zwei ließen die Phantoms gegen den geschwächten Gegner zunächst scheinbar nichts mehr anbrennen, nach dreißig Minuten stand es 72:52 für die Gäste. Zwar kehrte Vechtas Strippenzieher Williams Mitte des dritten Viertels noch einmal zurück, musste nach gut einer Minute aber schon wieder vom Feld. Im Schlussabschnitt wurde es trotzdem noch mal unnötig spannend, bis auf fünf Punkte kam der Aufsteiger aus der niedersächsischen Tiefebene zwei Minuten vor Spielende noch an die Braunschweiger heran. Bester Werfer der Vechtaer: Flavio Stückemann mit zwölf Zählern.
Phantoms-Punkte: Swann 28, Florence 15, Visser 13, McElroy 10, Doornekamp 7, Kulawick 5, Nana 4, Zazai 2, Pluskota 1.
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