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Phantoms bescheren ihren Fans einen Gute-Laune-Abend

Basketballer siegen 75:60 über Ludwigsburg – Rückkehr von John Allen gescheitert.

Von Sebastian Walther, 15.02.2009

Braunschweig. Für die Braunschweiger Bundesliga-Basketballer war es gestern Abend ein Schlüsselspiel. Beim 75:60 (41:21) machte es EnBW Ludwigsburg den engagierten Gastgebern leicht.

Der Hallensprecher kündigte ein „Sechs-Punkte-Spiel“ an und auf ihrer Homepage riefen die Phantoms ihre Fans auf, im Weiß der Trikots zu erscheinen: „Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für solch ein Signal!“. Einige Hundert der 3516 Zuschauer waren dieser Aufforderung dann auch gefolgt, um ihr Team in der richtungsweisenden Partie auch optisch zu unterstützen. Dass beide Mannschaften unmittelbare Tabellennachbarn sind, was einen Heimsieg umso wichtiger macht, bewies bereits das erste Viertel, mit dem jedoch besseren Start für die Braunschweiger. Zwischenzeitlich lagen die Hausherren mit 14 Punkten in Front (19:5), Ludwigsburg ließ sich nicht abschütteln und kam insbesondere in Gestalt des agilen und 2,08 Meter großen Tomas Nagys zurück in die Partie.
Während mit zunehmender Dauer die Ludwigsburger mit ihrer schwachen Trefferquote und ungewöhnlich vielen Ballverlusten beschäftigt waren, konnten die solide spielenden Phantoms ihr Polster weiter ausbauen – bis auf 20 Punkte zur Halbzeit. Jetzt war auch mal Zeit für optische Finessen, vor allem Jonathan Levy und William Franklin taten sich hierbei hervor. Und als der Vorsprung kurz vor Ende des dritten Viertels zu schmelzen drohte (54:38), schickte Trainer Mutapcic mit Jason Cain die momentane Phantoms-Geheimwaffe auf das Parkett. Der unermüdliche Kämpfer verabschiedete sich mit seinem vierten Foul zwar einige Minuten später wieder, aber die Weichen für den zweiten Heimsieg in Folge waren gestellt – Balsam auf die geschundene Seele der Anhänger. Ludwigsburg war nicht in der Lage, die eigene mittelmäßige Leistung anzukurbeln, und so entwickelte sich ein Braunschweiger Gute-Laune-Abend mit einem tanzenden Maskottchen, einer geschlossenen Mannschaftsleistung und der Einwechslung der Nachwuchsspieler Steffen Behrens und Kevin Wysocki. „Ich hätte unseren Gegner vor allem kämpferisch stärker erwartet. Wenn wir so weiterspielen, mache ich mir keine Sorgen um die Teilnahme an den Play-offs“, zeigte sich auch Phantoms-Geschäftsführer Oliver Braun nach der Partie zufrieden. Nachdem sich die Rückholaktion des ehemaligen Braunschweigers John Allen unter der Woche zerschlagen hat, kündigte er überdies im Verlauf der kommenden Tage die lange angekündigte Verstärkung im Team der New Yorker Phantoms an.
Für die Phantoms spielten: Andrew Drevo (16 Punkte), Kyle Visser (14), Jonathan Levy (13), William Franklin (10), Dustin Salisbery (9), Michael Flowers (6), Jason Cain (4), Jeremy Crouch (3), Nils Mittmann, Kevin Wysocki, Steffen Behrens.
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