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Pflichtaufgabe bei kleinen Giganten

Basketball: Phantoms stehen am Freitag um 19.30 Uhr in Düsseldorf vor einer lösbaren Aufgabe.

Von Christoph Matthies, 13.10.2010

Braunschweig. Nach zwei Heimsiegen und einer knappen Niederlage beim Spitzenteam aus Oldenburg befinden sich die New Yorker Phantoms in der Basketball-Bundesliga derzeit auf Tabellenplatz sechs und somit auf einem der angepeilten Playoff-Ränge. Am Freitag in Düsseldorf (19.30 Uhr, Burg-Wächter-Castello) ist ein weiterer Erfolg fest eingeplant.

Dass in der Modestadt in dieser Spielzeit überhaupt noch Erstliga-Basketball stattfindet, grenzt an ein Wunder. Nach dem sportlichen Abstieg und der Insolvenz im Sommer nahm Murat Didin, zuletzt Trainer bei den Frankfurt Skyliners, die Zügel am Rhein in die Hand und legte mit der Präsentation eines neuen Hauptsponsors den Grundstein für die Wildcard, die den Verbleib im Oberhaus möglich machte.
Schon bei den ersten Auftritten der komplett neu formierten Mannschaft wurde deutlich, dass es die Gloria Giants Düsseldorf auch in dieser Saison sportlich schwer haben werden. Einer Deklassierung in Bremerhaven (96:70) folgte eine weitere herbe Niederlage in Frankfurt, bei der den Rheinländern nur 43 Punkte gelangen. Nicht erst seitdem stellen viele BBL-Beobachter die Frage nach der Bundesligatauglichkeit des Teams. Für Sebastian Machowski ist diese Frage zweitrangig: „Düsseldorf hat BBL-erfahrene und interessante Spieler in seinen Reihen, die allerdings noch Zeit brauchen, um sich einzuspielen. Insofern ist es natürlich gut für uns, dass wir so früh gegen sie antreten“, weiß der Phantoms-Headcoach um die gute Gelegenheit, sich für die bittere Auswärtsniederlage nach Verlängerung in der vergangenen Saison zu revanchieren.
Bereits in der Vorbereitung im September trafen die Braunschweiger auf Düsseldorf und konnten einen klaren 82:64-Erfolg verbuchen. Seitdem wurden bei den Giants einige Positionen umbesetzt, auch Aufbauspieler DeAndre Haynes ist nach überstandener Verletzung wieder an Bord. „Insbesondere gegen so eine Mannschaft muss der Ball unter den Korb“, vertraut Machowski auf seine langen Innenspieler, die dem verhältnismäßig kleingewachsenen Frontcourt des Heimteams nicht nur körperlich überlegen sein dürften.
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