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Personalsorgen bei den Phantoms: Drei Einsätze fraglich

Basketball-Bundesliga: Am Sonnabend empfängt Braunschweig Ulm in der Volkswagen-Halle

Von Sebastian Walther, 25.01.2009

Braunschweig. Erste Ratlosigkeit macht sich breit bei den New Yorker Phantoms. Ausgerechnet gegen den Tabellenletzten setzte es die dritte Niederlage in Folge, und vor der Partie am Sonnabend gegen Ulm
(19 Uhr) türmen sich die schlechten Nachrichten.

Angesprochen auf die derzeitige sportliche Situation, flüchtet sich Jeremy Crouch in Phrasen: Die Mannschaft wisse, was sie zu leisten in der Lage ist, muss ihr Potential nur abrufen. Man müsse sich „steigern“ und „im Training an sich arbeiten“. Der US-Amerikaner lässt am Rande eines PR-Termins das letzte Spiel seiner Mannschaft noch einmal Revue passieren. Mit 29 Punkten Rückstand sahen sich die Phantoms zwischenzeitlich konfrontiert. Am Ende feierten die Eisbären Bremerhaven ihren zweiten Saisonsieg – beide Male über die Phantoms aus Braunschweig.
Die knüpften in ihrer Offensiv-Schwäche an die Schlussphase des Pokalspiels gegen Frankfurt an und verloren überdies noch Jason Cain nach einer vermeindlichen Tätlichkeit sowie Crouch mit Verdacht auf Bänderdehnung. Sein Einsatz ist sogar noch fraglicher als der von Andrew Drevo, der im Nord-Duell mit starker Grippe draußen geblieben war.
Im Fall Cain gaben die Phantoms am Dienstag eine offizielle Stellungnahme bei der Ligaleitung ab, die sich im Wesentlichen auf die Version des eigenen Spielers stützt, er sei ausgerutscht und habe seinen Gegenspieler Jared Reiner versehentlich mit dem Schuh getroffen. „Auf dem Video des Spiels ist die Szene sehr schlecht zu sehen und ich traue Jason solch eine absichtliche Tätlichkeit auch nicht zu“, bekräftigte Geschäftsführer Oliver Braun.
Der Verein wartet nun auf eine Reaktion der BBL sowie eine Stellungnahme von Reiner. Bis auf Weiteres jedoch, bleibt Cain gesperrt und würde der Mannschaft somit am Sonnabend nicht zur Verfügung stehen. Die Personaldecke für Trainer Mutapcic wird also immer enger. Der ist nach dem Bremerhaven-Spiel in der Kabine erwartungsgemäß laut geworden, in wie weit er es schafft, die offensive Harmlosigkeit seines Teams abzustellen, wird sich gegen Ulm zeigen. Das Hinspiel jedenfalls wurde deutlich verloren. „Auch wir sind frustriert und von uns bessere Leistungen gewohnt“, gelobt zumindest Jeremy Crouch Besserung. Wie man schnellstmöglich zu alter Form zurück findet, konnte er allerdings auch nicht sagen. hten.
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