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„Personalsituation nicht dramatisch“

Blicken dem Spiel entgegen: Trainer Torsten Lieberknecht und Özkan Yildirim. Foto: SH

2. Fußball-Bundesliga: Eintracht fehlen sieben Spieler – Fanversammlung wird positiv bewertet.

Von Elmar von Cramon, 29.09.2017.

Braunschweig. Bevor es in die Länderspielpause geht, steht morgen um 13.30 Uhr das Verfolgerduell der 2. Fußball-Bundesliga zwischen Eintracht und dem FC St. Pauli an. Beide Teams kämpfen darum, ihre Niederlagen aus der Vorwoche vergessen zu machen und den Anschluss an die Spitzengruppe zu halten. Die Löwen warten seit 2012 auf einen Heimsieg gegen die Kiezkicker, bei denen sie in der Vorsaison zum ersten Mal seit 25 Jahren einen Auswärtserfolg bejubeln konnten.

Gegen die Hamburger müssen die Löwen eine Reihe von Spieler ersetzen, was für Torsten Lieberknecht aber kein Anlass zur Sorge ist: „Dass wir gezwungen sind umzustellenl, ist klar, aus meiner Sicht ist die Personalsituation aber keine dramatische. Es ist die große Chance für Jungs, die vorher im Hintergrund ihren Dienst gemacht haben, jetzt im Vordergrund zu stehen und eine gute Leistung zu zeigen.“
Neben den gesperrten Salim Khelifi, Max Sauer und Mirko Boland wird auch Christoffer Nyman (Muskelfaserriss) ausfallen. Patrick Schönfeld, Steve Breitkreuz und Hendrick Zuck stehen ebenfalls noch nicht zur Verfügung, weil laut Lieberknecht „noch die letzten Prozente fehlen“. Mit dabei sind Onel Hernandez und Louis Samson, die unter der Woche erkältungsbedingt kürzer treten mussten.
Den Gegner sieht der 44-Jährige vor allem taktisch flexibel, was sich durch zahlreiche Systemumstellungen im Laufe des Spiels bemerkbar macht. „Es wird viel getan, um das Spiel über 90 Minuten hinweg gut vorzubereiten. Darauf stellen wir uns ein“, so Lieberknecht, der darin die Handschrift seines Trainerkollegen Olaf Janßen sieht: „Von allen Trainern, die es gibt, ist er einer, der akribisch ist.“
Die offene Diskussion bei der Fanversammlung am vergangenen Donnerstag sieht der Eintracht-Coach positiv, auch wenn die Unterstützung aus Block 9 der Südkurve gegen St. Pauli noch nicht wieder zurückkommen sollte: „Wir hoffen umso mehr, dass uns der Rest versucht zu unterstützen. Wir wünschen uns, dass die Gegner wie früher herkommen und die Atmosphäre fürchten. Wir sind alle gefordert, einander zuzuhören und Dinge umzusetzen.“
Auch für Marc Arnold war der Dialog auf der Versammlung ein Schritt in die richtige Richtung: „Ich hoffe, dass es der Anfang war, die Dinge so zu verbessern, dass die angesprochene Stimmung wieder zurückkommt. Wir haben in den letzten Jahren bei vielen Spielen gesehen, was es für die Mannschaft bringen kann.“
So könnten sie spielen Fejzic - Reichel, Valsvik, Baffo, Becker - Samson (Dacaj), Moll - Hernandez, Yildirim, Hochscheidt - Kumbela (Abdullahi).
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