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„Partie hat eine besondere Bedeutung“

Lieferten sich interessante Duelle im Hinspiel: Norman Theuerkauf (l.) und Marcel Schäfer. Foto: SH

1. Fußball-Bundesliga: Eintracht Braunschweig erwartet am Sonnabend (15.30 Uhr) im Stadion den VfL Wolfsburg.

Von Elmar von Cramon, 12.03.2014.

Braunschweig. Das Nachbarschaftsduell in der 1. Fußball-Bundesliga zwischen Eintracht und Wolfsburg elektrisiert die Region: 40 000 Tickets hätten für die Partie am Sonnabend (15.30 Uhr) abgesetzt werden können, die für beide Mannschaften sportlicher Vergleich und gleichzeitig Prestigefrage ist.

Die Blau-Gelben haben an den vergangenen beiden Spieltagen nicht verloren, während die Wölfe heftige zwölf Gegentreffer hinnehmen mussten, aber trotzdem als Favorit in die Begegnung gehen.
„Wir kommen langsam dahin, dass wir die glücklichen Momente auch mal auf unserer Seite haben“, blickt Torsten Lieberknecht auf das abgelaufene Wochenende zurück, als sein Team nach 1:2-Rückstand einen Strafstoß schadlos überstand und am Ende noch den Ausgleich erzielen konnte. Die fünf Minuten der ersten Hälfte, als es nach Eintracht-Führung plötzlich 2:1 für den VfB stand, ärgern Lieberknecht: „In der Bundesliga gehen die Mannschaften schneller auf ein zweites Tor, wir müssen nach einem Gegentreffer einfach versuchen, die Ordnung besser zu halten.“
Allerdings sei es oft auch eine Frage von fußballerischer Klasse: „Manche Tore sind einfach super herausgespielt, und es fällt schwer, der Mannschaft einen Vorwurf zu machen.“ Fußballerische Klasse besitzt auch der kommende Gegner zuhauf, kam in den beiden vergangenen Spielen jedoch böse unter die Räder.
„Trotzdem hat sich im Vergleich zum Hinspiel nicht viel verändert, der VfL ist ganz klar der große Favorit“, stapelt der 40-Jährige tief. Er weiß aber gleichzeitig, dass seine Elf für die Wolfsburger eine enorm schwer zu knackende Nuss sein wird: „Die Partie hat eine besondere Bedeutung, weil der VfL die Niederlage aus dem Hinspiel wettmachen will.“
Für den „Löwendompteur“ liegen zwischen beiden Teams Welten, was er am Beispiel des Transfers von Kevin de Bruyne deutlich macht: „Dieser Spieler hat 17 Millionen Euro Ablöse gekostet, das zeigt, wie unterschiedlich die finanziellen Voraussetzungen sind.“ Nichtsdestotrotz möchte Lieberknecht die Punkte an der Hamburger Straße behalten: „Wir haben ein Heimspiel, und das möchten wir natürlich gewinnen.“
Zurückkehren wird nach abgelaufener Gelbsperre Mirko Boland. Nach wie vor ausfallen werden die Rekonvaleszenten Torsten Oehrl, Gianluca Korte, Jonas Erwig-Drüppel, Salim Khelifi und Marjan Petkovic. Erfreulich ist, laut Lieberknecht, die Tatsache, dass Spieler wie Marco Caligiuri und Dennis Kruppke ihren Trainingsrückstand wieder aufholen konnten: „Sie haben, wie die gesamte Mannschaft, enorm gut mitgezogen.“
So könnten sie spielen: Davari - Reichel, Dogan (Correia), Bicakcic, Kessel (Elabdellaoui) - Theuerkauf, Pfitzner - Hochscheidt, Boland, Bellarabi - Nielsen (Ademi).
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