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Partie gegen direkten Aufstiegs-Konkurrenten

Überzeugte gegen den FC Basel: Eintrachts Neuzugang Nik Omladic. Foto: Susanne Hübner

2. Fußball-Bundesliga: Eintracht erwartet am Sonntag Kaiserslautern.

Von Elmar von Cramon, 06.02.2015.

Braunschweig. Es geht wieder los. Am Sonntag um 13.30 Uhr treten Eintrachts Zweitliga-Kicker gegen den 1. FC Kaiserslautern zum Ersten der noch ausstehenden 15 Saisonspiele an. Vor der Partie gegen den direkten Konkurrenten im Aufstiegskampf verlängerten die Blau-Gelben zudem die Verträge mit dem Trainerteam von Torsten Lieberknecht.

„Wir wissen, dass es sehr unangenehm ist, bei uns zu spielen. Wir leben auch von der Unterstützung in Heimspielen“, erwartet der Eintracht-Trainer trotz eisiger Temperaturen einen Hexenkessel im mit 23 000 Zuschauern prall gefüllten Eintracht-Stadion.
Den morgigen Gegner zählt er zu den besten Teams der Liga: „Kaiserslautern ist eine sehr spielstarke Mannschaft, die in der Winterpause enorm verstärkt wurde“. Allerdings habe die Mannschaft in der Hinserie in den Spielen gegen direkte Konkurrenten „Punkte liegenlassen“, wie beim 0:2 in Ingolstadt oder dem 0:0 gegen Leipzig: „Darauf hoffen wir am Sonntag auch, um sie nicht an uns vorbeiziehen zu lassen“, so Lieberknecht, dessen Team zu Ehren des tödlich verunglückten Junior Malanda (VfL Wolfsburg) mit Trauerflor auflaufen wird.
Personell kann der Eintracht-Coach bis auf Saulo Decarli (Muskelfaserriss) und den langzeitverletzten Torsten Oehrl auf alle Spieler zurückgreifen. Der durch die Neuzugänge Emil Berggreen und Nik Omladic angefeuerte Konkurrenzkampf wird bei der Kaderbenennung bei einigen Akteuren für enttäuschte Gesichter sorgen. Der 41-Jährige betont jedoch, dass die im Vergleich zur Hinrunde „erhöhte Intensität“ wohl auch die Einsatzchancen der bislang weniger zum Zuge gekommenen Akteure erhöhe: „Diese Intensität wird alle Mann fordern, an einem Strang zu ziehen und dabei zu bleiben.“
Offen ist, ob die beiden neuen Akteure sich im Spitzenspiel gegen den FCK bereits beweisen dürfen: Während Omladic beim erfolgreichen Test gegen den FC Basel zu überzeugen wusste, dürfte Berggreen nach erst wenigen Trainingseinheiten mit seiner neuen Mannschaft wohl noch keine Alternative sein.
Vor dem Auftaktspiel gegen die „Roten Teufel“ nahmen die Braunschweiger außerdem wichtige Weichenstellungen in personeller Hinsicht vor: Die Verträge mit Lieberknechts Assistent Darius Scholtysik, Torwarttrainer Alexander Kunze und Reha- und Athletikcoach Jürgen Rische wurden bis zum 30. Juni 2017 verlängert. „Die vergangenen Jahre waren sehr erfolgreich, wir sind froh, diese Konstellation mit der Vertragsverlängerung aufrecht zu erhalten“, zeigt sich Eintrachts sportlicher Leiter Marc Arnold zufrieden über die weitere Zusammenarbeit mit den drei ehemaligen Eintracht-Profis.
So könnten sie spielen: Gikiewicz - Hedenstad, Reichel, Correia, Kessel - Boland, Theuerkauf - Zuck (Hochscheidt), Omladic (R. Korte)- Nielsen, Ryu.
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