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„Paderborn ist attraktiver Gegner“

Fußball: Eintracht bestreitet Sonnabend in Teistungen ein Testspiel gegen den Zweitligisten.

Von Elmar von Cramon, 06.10.2010

Braunschweig. Nach dem 4:1-Sieg gegen TuS Koblenz steht für Fußball-Drittligist Eintracht Braunschweig aufgrund der Länderspielpause kein Punktspiel auf dem Plan. Die spielfreie Zeit wird mit einer Testpartie gegen Zweitligist SC Paderborn überbrückt, die am Sonnabend um 14 Uhr in Teistungen stattfindet.

„Der SC Paderborn ist grundsätzlich ein attraktiver Gegner und hat in dieser Saison einen personellen Umbruch eingeleitet“, blickt Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht auf den Vergleich voraus.
Ein ebenfalls attraktives, aber auch „verrücktes“ Spiel hatten die Zuschauer im Eintracht-Stadion am vergangenen Sonnabend gesehen. Noch zur Pause hatten die Hausherren nach einer äußerst schwachen Darbietung zahlreiche Pfiffe von den eigenen Fans einstecken müssen, doch bereits Mitte der zweiten Halbzeit stand das Publikum an der Hamburger Straße Kopf: „Das hat uns enorm geholfen“, erklärt der Eintracht-Coach.
Die frühzeitige Einwechslung von Patrick Amrhein hatte sich durch dessen Distanztreffer kurz nach dem Wechsel ausgezahlt und leitete die Wende zum Besseren für die Braunschweiger ein: „Im ersten Durchgang waren teilweise haarsträubende Fehlpässe dabei, das werden wir aufarbeiten“, kündigt der 37-Jährige an. Das schwache Spiel der ersten 45 Minuten soll ihm und seiner Mannschaft als Quelle wichtiger Erkenntnisse dienen: „Es bringt die Jungs weiter, wenn der Gegner eigene Schwächen aufdeckt“, verspricht er sich von der anstehenden Videoanalyse einiges.
Insbesondere die „zweiten“ Ballgewinne und das schnelle Umschalten seien in der ersten Spielhälfte zu kurz gekommen, nach der Pause lief sein Team dann aber zu Höchstform auf. Die von Gästetrainer Petrik Sander angesprochene „Schlittenfahrt“ seines Teams mit den Blau-Gelben in der ersten Halbzeit habe seine Mannschaft laut Lieberknecht eindrucksvoll beantwortet „Wir waren in der zweiten Hälfte im Elfer-Bob unterwegs“, schmunzelt der Eintracht-Coach.
Im Test gegen Paderborn werden neben Karim Bellarabi auch Jan Washausen und Oliver Kragl (beide Aufbautraining) fehlen, auch der Einsatz von Damir Vrancic ist noch ungewiss.
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