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Omar Elabdellaoui & Co: Sie spielen von Peking bis Piräus

Im Eintracht-Trikot: Omar Elabdellaoui (r.) gegen Mario Mandzukic (Bayern München). Foto: SH

Fußball: Mehrere ehemalige Eintracht-Spieler im Ausland aktiv – Kragl wechselte in die Serie A.

Von Elmar von Cramon, 18.03.2016.

Braunschweig. Vor gut fünf Jahren gelang Eintrachts Fußballern der Sprung zurück in die zweite Liga, zwei Jahre später kehrte die Mannschaft von Torsten Lieberknecht nach 28 Jahren sogar in die Eliteklasse zurück. Viele Akteure, die seitdem das blau-gelbe Trikot überstreifen durften, sind auch heute noch in den deutschen Profiligen zu finden. Manche sind aber auch im Ausland aktiv. Die nB beleuchtet die Karriereverläufe einiger Spieler, die außerhalb der deutschen Grenzen aktiv sind.

Omar Elabdellaoui (Olympiakos Piräus): Die Karriere des norwegischen Nationalspielers verlief nach seinem Abschied zu Olympiakos Piräus äußerst erfolgreich: Mit dem griechischen Rekordmeister holte der 25-Jährige in seiner ersten Saison das Double und kann mittlerweile auf 12 Einsätze in der Champions League-Hauptrunde zurückblicken. Zwar verpasste er mit der norwegischen Nationalelf die EM-Qualifikation, konnte sich in seiner Heimat aber über die Wahl zum „Fußballer des Jahres“ freuen.
Oliver Kragl (Frosinone Calcio): Der Linksaußen verabschiedete sich 2011 kurz nach dem Zweitligaaufstieg und landete über die Stationen Germania Halberstadt und SV Babelsberg beim österreichischen Erstligisten SV Ried. Nach 85 Spielen (12 Tore) für die Oberösterreicher machte er im vergangenen Januar von einer Ausstiegsklausel Gebrauch und wechselte in die Serie A zu Aufsteiger Frosinone Calcio. Seit der Winterpause bestritt der 25-Jährige sieben Einsätze in der italienischen Eliteklasse und kämpft mit seiner Mannschaft um den Klassenerhalt.
Benjamin Fuchs (Gaziantep BB): Der Österreicher verabschiedete sich 2012 nach fünf Jahren in der Löwenstadt und wechselte in die türkische Heimat seiner Mutter, wo er einen Vertrag beim Erstligaabsteiger Maniasspor erhielt und Stammspieler wurde. 2014 nahm er ein Angebot des Erstligisten Torku Konyaspor an, für den er 21 Begegnungen in der Süper-Lig bestreiten konnte. Im vergangenen Sommer folgte der Wechsel zum Zweitligisten Göztepe Izmir, der ihn für die Rückrunde an den Ligarivalen Gaziantep BB ausgeliehen hat.
Chendong Zhang (Beijing Guon): Der chinesische Nationalspieler feierte 2013 zwar den Erstligaaufstieg mit Eintracht, konnte sportlich aber nicht überzeugen. Somit kehrte der ausgeliehene Allrounder zu seinem Club CF Mafra nach Portugal zurück und wechselte anschließend in seine Heimat zu Bejing Guon. Im vergangenen Sommer wurde er an den spanischen Erstligisten Rayo Vallecano ausgeliehen, ist nach nur vier Pflichtspieleinsätzen mittlerweile aber wieder in der chinesischen Hauptstadt zurück.
Simeon Jackson (Blackburn Rovers): Der kanadische Nationalspieler entpuppte sich als Missverständnis und wechselte nach neun Erstligabegegnungen im Januar 2014 zurück nach England, wo er für ein halbes Jahr das Trikot des Londoner Zweitligisten FC Millwall trug. Anschließend spielte er für die Drittligateams Coventry City und FC Barnsley. Im Januar 2016 kehrte der 28-Jährige wieder in die zweite Liga zurück, wo er bei den Blackburn Rovers unter Vertrag steht.
Mushaga Bakenga (Molde FK): Nach seinem vorzeitigen Abschied aus Braunschweig wurde der Norweger von seinem Verein FC Brügge in seine Heimat verliehen. Noch vor seinem ersten Punktspieleinsatz setze ihn ein Achillessehnenriss jedoch für längere Zeit außer Gefecht. Erst im Herbst konnte er wieder ins Geschehen eingreifen und absolvierte seitdem sechs Ligaspiele (ein Tor) sowie einen Kurzeinsatz in der Europa League.
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