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Oliver Braun: „Eine Siegesserie muss her“

Erstliga-Basketballer trainieren seit Sonnabend wieder in Braunschweig – Mannschaft soll verstärkt werden

Von Sebastian Walther

Braunschweig. Sonnabend kehrten die Basketballer der New Yorker Phantoms nach und nach zurück nach Braunschweig und stiegen in das Mannschaftstraining ein. Viele hatten die Weihnachtspause für einen Besuch in Amerika genutzt. Am 8. Januar geht es nach Gießen und bis zum ersten Spiel im neuen Jahr wartet eine harte Vorbereitung auf die Spieler, betonte Geschäftsführer Oliver Braun im Gespräch mit der nB.

Das Schlagwort für 2009 im Lager der Phantoms lautet Siegesserie. Die Mannschaft liegt in der Tabelle auf Rang elf, vier Punkte hinter einem Play-off-Platz. „Es war eine verrückte Saison bisher, viele Teams liegen eng zusammen in der Liga“, blickt Braun zurück und mit einem eindeutigen Appell an Trainer und Spieler auch nach vorne: „Wir müssen und werden hart arbeiten in der Vorbereitungszeit, eine Siegesserie muss her, wenn wir den Anschluss nicht verlieren wollen.“ Zwei Testspiele unter Ausschluss der Öffentlichkeit sind vorerst geplant. Erst geht es gegen den eigenen Nachwuchs der SG und wenige Tage später treten die Phantoms gegen einen polnischen Erstligisten an.
Im Hintergrund machen sich die Verantwortlichen bereits seit Längerem auf die Suche nach Verstärkung für die Mannschaft. „Wir können uns nicht frühzeitig aus dem Play-off-Rennen verabschieden, also denken wir ernsthaft darüber nach.“ Nicht nur Oliver Braun sieht die Notwendigkeit, in einen Aufbau-Spieler zu investieren, der den immer besser werdenden William Franklin entlasten würde. Mit Ivan Jenkins könnte außerdem ein zweiter Neuzugang zu den Profis stoßen. Der US-Amerikaner, der in seinen ersten Wochen hier bei den Baskets brillierte, wird zukünftig bei den Phantoms mittrainieren und soll sich so für einen Einsatz im Oberhaus empfehlen.
Das Sportjahr 2009 ist ein richtungweisendes für die Basketballer, nicht nur weil viele Verträge im Betreuer- und Sponsorenbereich auslaufen. Die Verbesserungen in Struktur und Umfeld, die personellen Neubesetzungen und der zumindest phasenweise überzeugende Basketball müssen sich auch im Tabellenrang niederschlagen. Das sehen anscheinend auch die Zuschauer der Phantoms so. In dieser Saison ist es nicht gelungen, den Schnitt weiter zu steigern, vielmehr stagnieren die Zahlen. „Wo genau die Gründe liegen, kann ich mir auch nur schwer erklären. Es ist aber schade für das Team“, bilanziert Braun, der ansonsten mit der bisherigen wirtschaftlichen Entwicklung seiner Phantoms zufrieden ist. „Nur emotional nicht, dafür fehlen noch ein paar Siege.“
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